Marktoberdorf
Für Grundschulen bis Ostern die Weichen stellen

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Die Schullandschaft in der Stadt Marktoberdorf neu ordnen. Das wird wohl der Schwerpunkt für den Stadtrat 2010 und sicher noch einige Jahre darüber hinaus. Dies ist für Bürgermeister Werner Himmer ein Hauptergebnis der Stadtratsklausur vom Wochenende. Weitere zentrale Themen dürften das Verkehrskonzept, die Innenstadtentwicklung, neue Baugebiete und die Trinkwasserversorgung bilden. Viel Zeit, so Himmer, verwendeten die Stadträte an diesem Tag auch auf das Anliegen, die Stadtratsarbeit effektiver zu gestalten.

Gutachten soll Klärung bei Schulstandort bringen

Schullandschaft Ein Schwerpunkt der Entscheidung und der baulichen Umsetzung wird die Frage sein, wo die Grundschüler künftig lernen. Hintergrund ist - wie berichtet - der dringende Sanierungsbedarf für die Grundschule St. Martin. Eine Grundsatzentscheidung, ob man am bisherigen Standort saniert und erweitert oder gegebenenfalls südlich des Hallenbades einen kompletten Neubau errichtet, soll es noch vor der Verabschiedung des Haushalts nach Ostern geben. Zur Entscheidungshilfe wird ein unabhängiger Gutachter beauftragt, die Schullandschaft der Stadt zu untersuchen.

Denkbar ist nämlich eine Art Kinderzentrum St. Martin mit Krippe, Kindergarten, Grundschule und Hort. In der Diskussion ist zudem immer wieder, die Adalbert-Stifter-Schule um eine Klasse pro Jahrgang zu vergrößern und im Zentrum eine kleinere Schule mit Betreuungsangebot vom Kleinkind bis zum Hortalter zu schaffen.

Ergänzend soll eine städtebauliche Feinuntersuchung für das Quartier rund um die St. Martin-Schule aufzeigen, welche Alternativnutzungen dort möglich wären.

Parkplätze und neue Stadtbuslinie prüfen

Verkehrskonzept Die Parkplatzsituation in Marktoberdorf wird ein wichtiges Thema bleiben. Im ersten Quartal 2010 sollen die Ergebnisse eines Architektenwettbewerbs für einen Busbahnhof mit Parkhaus nördlich des Bahnhofs vorliegen. Zum Verkehrskonzept gehört ferner die Frage, wie Birkenweg und Poststraße ausgebaut und mit Parkplätzen versehen werden.

Einholen will man zudem ein Angebot für die Einrichtung einer professionellen Stadtbuslinie.

Mit Blick auf den Bau der Umgehung für Marktoberdorf und Bertoldshofen spiele in den kommenden Jahren zudem die Verringerung des Schwerlastverkehrs im Norden eine Rolle. Das Verkehrsgutachten bringt eine Nordtangente zwischen Gewerbestraße und Weitfeldstraße (Fendt-Zufahrt) ins Gespräche. Untersucht wird auch ein Szenario, bei dem die B12-Auffahrt bei Altdorf stillgelegt und durch eine neue Auffahrt bei Geisenhofen ersetzt wird.

Wo kann künftig in der Stadt gebaut werden?

Bebauungspläne Als zentrale Aufgabe für die nächsten Jahre kristallisiert sich ferner heraus, neue Baugebiete für Wohnen und Gewerbe zu schaffen. Wichtig, so Himmer, sei es, die dafür nötigen Grundstücke zu bekommen.

Wasserversorgung Nötig ist eine Sanierung der Marktoberdorfer Hauptquelle im Kirchthal (südlich von Lengenwang). In diesem Zusammenhang wird es zudem um die Wasserversorgung der Stadt insgesamt gehen.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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