Kaufbeuren
Für Entlastung der Sudetenstraße

Die Moosmangstraße könnte zur Entlastung der südlichen Sudetenstraße beitragen. Das zumindest ist die Meinung des Arbeitskreises (AK) Verkehr der Lokalen Agenda 21 in Kaufbeuren. Deshalb schlägt er vor, zwei Kreisel, im Süden und im Norden der Moosmangstraße zu prüfen.

Einerseits werde nämlich die Augsburger Straße und von dort die Abzweigung in die Moosmangstraße von den Verkehrsteilnehmern aus Richtung der B 12 wenig genutzt, um so in die Kaufbeurer Gebiete im Nordwesten (Leinauer Hang, Neugablonzer Straße und Haken) zu kommen. Das könne sich mit einem Kreisel ändern und zudem das ehemalige Gelände der Stadtgärtnerei erschließen, so AK-Sprecher Manfred Simon. Andererseits sei die Ausfahrt von der Moosmangstraße in die Neugablonzer Straße zu unübersichtlich und möglicherweise auch zu gefährlich, als dass sie zur Entlastung der südlichen Sudetenstraße tauge. Deshalb sei diese wiederum sehr stark frequentiert und gehöre mit zu den Problemzonen in der Stadt.

Einmal mehr war auch das niedersächsische Bohmte Thema bei der AK-Sitzung. Die Stadt hat ein europaweit beachtetes System eingeführt, das den Verkehr beruhigen, sicherer und schneller machen soll. Nun stellte Bohmte erste Untersuchungsergebnisse im Internet vor (www.bohmte.de). Der AK will deshalb die Stadt eventuell im Januar besuchen, um sich an Ort und Stelle ein Bild zu machen.

Pilotphase in Neugablonz

Um die missliche Lage der fehlenden Radwege in der Gewerbe- und Sudetenstraße zu verbessern, will die Stadt in einer Pilotphase breite Gehwege für den Radfahrerverkehr freigeben, berichtete der zuständige Referatsleiter Ralf Baur. Er erteilte anderen Wünschen aber eine Absage: So ist dort keine Geschwindigkeitsbeschränkung auf Tempo 30 möglich.

Auch ein Zebrastreifen am Freibad Neugablonz komme nicht in Frage, so Baur. Dafür sei an der Gustav-Leutelt-Schule eine Geschwindigkeitsanzeige angebracht worden. Dennoch wurde Baur vom AK gelobt. Denn die Kritik des Gremiums nach der Radweg-Befahrung sei von der Stadt angenommen worden. Seit Mitte September sei nämlich «schon eine ganze Reihe von Mängeln beseitigt» worden, erläutert Simon. Dagegen gab es im AK keine Ergebnisse zu dem Vorschlag, das Gremium in «Arbeitskreis Mobilität» umzubenennen: «Das Thema wurde nur diskutiert», so Simon.

Nächste Sitzung des Arbeitskreises Verkehr am Donnerstag, 10. Dezember, um 20 Uhr in der Volkshochschule Kaufbeuren, Spitaltor 5.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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