Lindenberg
Fünf Frauen noch im Rennen

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2002 Saskia Hirschauer, 2004 Claudia Morawietz, 2006 Karin Kolodzig, 2008 Conny Brendle - und 2010? Fünf Kandidatinnen sind seit Freitagabend noch im Rennen um das Amt der Hutkönigin, die in zwei Wochen beim Lindenberger Huttag (Sonntag, 16. Mai) gewählt wird. Bei einem Casting im Rathaus hat eine fünfköpfige Jury sechs Bewerberinnen unter die Lupe genommen. Eine 35-Jährige aus Weitnau (Oberallgäu) hat den Sprung in die nächste Runde verpasst. Übrig sind somit noch fünf Frauen zwischen 25 und 54 Jahren, die sich gerne zur Deutschen Hutkönigin krönen lassen wollen. Wir stellen sie vor.

Maria Angela Schipani-Kirchmann (30) aus Lindenberg: Die einzige Kandidatin aus Lindenberg ist momentan in Elternzeit, arbeitet aber ab September wieder als Krankenschwester. Zu ihren Hobbys gehören Reisen, Sprachen, Tanzen und das «Aufbrezeln für besondere Anlässe», wie sie es formuliert. Weshalb sie sich beworben hat? «Ich liebe es, mit Menschen zusammen zu sein und trage sehr gerne Hüte.»

Klaudia Rottmeier (42) aus Simmerberg: Seit fünf Jahren wohnt die gebürtige Niederbayerin in Simmerberg. «Meine Faszination für Hüte habe ich von meiner Oma geerbt», sagt die selbstständige Vertriebsleiterin. Zu festlichen Anlässen trägt sie dezente Kopfbedeckungen in den Farben Schwarz, Weiß oder Dunkelrot. «Rosa oder Pink wäre nichts für mich», ergänzt sie.

Kathrin Wenger (25) aus Lindau: Bereits mit 14 hatte sich die angehende Lehrerin für Chemie und Erdkunde in den Kopf gesetzt, sich eines Tages als Hutkönigin zu bewerben. Nun ist es soweit. «Ich kommen an keinem Hutständer vorbei», sagt die Lindauerin, die derzeit als Referendarin an einem Gymnasium am Tegernsee arbeitet. Sie will «jungen Menschen den Mut geben, Hüte zu tragen.»

Elisabeth Braun (54) aus Oberstaufen: Eigentlich kommt die Immobilienmaklerin aus Frankfurt, hat in Oberstaufen aber ihren Zweitwohnsitz. «Ich liebe die Mode und dazu gehört für mich zu jedem Outfit der passende Hut», sagt die 54-Jährige. Sich selbst beschreibt sie als «kommunikativ und lebensfroh».

Anna Benedicta Walser (42) aus Ehingen-Rißtissen: «Ich bin in einer hutbegeisterten Familie aufgewachsen. Bei uns war es üblich, dass man am Sonntag Hut trägt», erzählt die 42-Jährige von der Schwäbischen Alb, die in der Kulturarbeit tätig ist. Schöne Anekdote: Auf einer Rucksacktour durch Amerika hat sie einst gleich zu Beginn einen Hut entdeckt, dem sie nicht widerstehen konnte und ihn so zwei Wochen lang «in einer absolut sperrigen Hutschachtel» mit sich getragen hat.

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