Führungswechsel beim Frauenbund

Asch | hoe | Viel Überredungskunst erforderlich war bei der Jahresversammlung des katholischen Frauenbundes Asch-Seestall im 'Haus der Begegnung', um eine Nachfolgerin für Adelinde Rauh zu finden. Denn die hatte sich in ihren 16 Jahren als Vorsitzende unermüdlich für ihren Verein eingesetzt und somit 'große Schuhe geschaffen, in die niemand hineintreten will', wie es Pfarrer und Wahlhelfer Oliver Grimm ausdrückte. Schließlich konnten er und die beiden Wahlleiterinnen Heike Nieberle und Eva Schneider vom Bezirksverband mit Christine Kirschner doch noch eine Kandidatin präsentieren, die dann einstimmig gewählt wurde.

Adelinde Rauh, die zuvor noch acht Jahre als Schriftführerin aktiv war und somit seit der Vereinsgründung vor 24 Jahren dem Vorstand angehörte, wurde nach der Wahl zur Ehrenvorsitzenden ernannt. Zumindest als Delegierte für die Diözesanversammlung steht sie auch weiterhin in der Verantwortung. Zur Zweiten Vorsitzenden wurde Afra Kirschner als Nachfolgerin von Marianne Vogel bestimmt und für Maria Wiedenmann rückt Andrea Vogel als Schriftführerin nach. Neue Beisitzerinnen sind Erika Bramböck, Marianne Gleich und Johanna Lenk.

Lediglich Helga Greiter als Schatzmeisterin und Christine Hefele als Kassenprüferin behielten ihre Ämter.

Für ihre Verdienste um den Verein erhielten Adelinde Rauh und Irmgard Hafeneder die goldene Ehrennadel des Dachverbandes, mit der Nadel in Silber wurden Afra Kirschner, Marianne Vogel und Maria Wiedenmann ausgezeichnet. Vor den Wahlen hatte Adelinde Rauh in ihrem Bericht die vielfältigen Aktivitäten des Zweigvereins gestreift. Neben zahlreichen Treffen, Vorträgen und Ausflügen half man auch kräftig bei größeren Veranstaltungen wie etwa beim Ascher Dorffest mit. Ein wichtiger Aspekt in der Arbeit des Frauenbundes bildet auch das kirchliche und soziale Engagement. So wurden im vergangenen Jahr 500 Euro für neue Ministrantenröcke gespendet und jeweils 200 Euro flossen für Hilfsprojekte in Brasilien und Polen. In der Versammlung selbst erhielt Seestalls Kirchenpfleger Fritz Kratzer 200 Euro überreicht.

Matthäus Unsin konnte sich über insgesamt 600 Euro freuen, die zum Teil aus dem Erlös der Adventsfeier stammten. Der Handwerksmeister aus Dienhausen war zur Jahresversammlung des Vereins erschienen und berichtete sehr eindringlich von seinen Aktivitäten in Rumänien. Dort hatten er und seine Mithelfer aus Denklingen und Altenstadt in den vergangenen zwölf Jahren nicht nur ein komplettes Kinderheim neu gebaut, sondern in dem kleinen Dorf auch andere Einrichtungen geschaffen.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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