Friedrichshafen
Friedrichshafen setzt sich deutlich gegen Moerser SC durch

Auftakt nach Maß für den VfB Friedrichshafen in der Volleyball-Bundesliga: Mit 3:0, 25:20, 25:12, 25:13 bezwangen die Volleyballer vom Bodensee deutlich den Moerser SC.

'Das war ein guter Start', sagte VfBTrainer Stelian Moculescu. 'Kompliment an die Mannschaft. Sie hat konstant gespielt und war in allen Bereichen überlegen.' Besser hätten die Volleyballer vom VfB Friedrichshafen nicht in die Spielzeit 2009/2010 starten können.

Zum Saisonauftakt hinterließen sie eine beeindruckende Visitenkarte und bezwangen den Moerser SC klar und deutlich mit 3:0, 25:20, 25:12, 25:13. Nur 69 Spielminuten dauerte die einseitige Partie die den Häflern zugleich den Platz an der Tabellenspitze bescherte.

Vor gerade einmal 700 Zuschauern ließ das VfB-Ensemble am Montagabend, 5. Oktober, von Anfang an keine Zweifel aufkommen, wer an diesem Abend die spielbestimmende Mannschaft sein sollte.

Mit Zuspieler Lukas Tichacek, Diagonalangreifer Georg Grozer, den Mittelblockern Joao José und Marcus Böhme den Außenangreifern Idi und André Lukianetz sowie Libero Nikola Rosic in der Startformation erspielten sich die Häfler schnell eine komfortable 18:10-Führung.

Vielleicht zu schnell. Denn jetzt kam Moers bis auf 18:16 heran und ließ das erste und einzige Mal etwas Spannung aufkommen. Am Satzgewinn Friedrichshafens allerdings rütteln konnten die Gastgeber nicht. Danach spielte der amtierende Deutsche Meister wie geplant ihre Stärken aus.

Die Schwaben servierten effektiv und schufen damit Situationen in denen der Block eines ums andere Mal erfolgreich zupacken konnte. Fast kein Moerser Angriff schien an der VfB-Mauer vorbeizukommen.

Da sich die Häfler nicht von der niedrigen Deckenhöhe im Moerser Adolfinum das mit 7,20 Meter Deckenhöhe eigentlich knapp zwei Meter zu niedrig ist, und vom MSC auch in dieser Saison nur dank Ausnahmegenehmigung der Deutschen Volleyball-Liga DVL bespielt werden darf, nicht beeindrucken ließen, konnte Tichacek seine Angreifer aus einer stabilen Annahme heraus immer wieder variabel und erfolgreich in Szene setzen.

Punktbester Spieler war Neuverpflichtung Lukianetz mit zwölf Zählern. Auf jeweils elf Punkte kamen Grozer und Böhme. Ein Sonderlob aber verdiente sich Andras Geiger, der im ersten Durchgang für Idi auf das Feld kam und seine Aufgabe mit Bravour löste. 'Er hat das', so Moculescu 'überragend gemacht'.

Doch nicht nur der Häfler Erfolgscoach zeigte sich nach dem Sieg zufrieden. Auch Lukas Kampa und Nikola Rosic, die in der vorletzten, beziehungsweise vergangenen Saison noch das Moerser Trikot getragen hatten, grinsten vom einen Ohr bis zum anderen. '3:0 im ersten Spiel, besser geht es nicht', freute sich Kampa.

Und Rosic sagte: 'Natürlich bin ich zufrieden. Im ersten Satz haben die Moerser zwar gezeigt, dass sie kämpfen können. Die letzten zwei Sätze aber waren das echte Spiegelbild beider Mannschaften in diesem Spiel.'

Mit Selbstbewusstsein aber auch Respekt blicken die Häfler nun auf die nächste Aufgabe, die sie am Samstag, 10. Oktober, 19.30 Uhr in der heimischen ZF Arena gegen Pokalsieger Generali Haching erwartet. 'Für ein Spitzenspiel ist das ziemlich früh' sagte Moculescu.

'Trotzdem wollen wir gut spielen und gewinnen. Wir freuen uns jedenfalls auf dieses Spiel und eine volle Arena.'

Statistik zum Spiel Moers Aufschlag 3 Punkte, Annahme 64, 37, perfekt Angriff 23 Punkte, 38 Block, 2 Punkte, Neumann 1, Grübler 2 ,Broshog 3, Gietzelt 1, Wegter 3, Nacsa 1, Calderon 5, Bird 2, Nemeth 9, nicht eingesetzt: Sikorski, Friedrichshafen, Aufschlag 9 Punkte, Annahme 58, 45 perfekt Angriff, 34 Punkte, 62 Block, 9 Punkte, Geiger 5, Tichacek 1, Lukianetz 12, Kampa 1, Grozer 11, Böhme 11, José 7, Gontariu 2, Idi 1, L: Rosic nicht eingesetzt: Fromm

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