Obergünzburg
Friedhofsgebühren bleiben stabil

Der Obergünzburger Marktrat hat die Friedhofsgebühren durch die Verwaltung neu kalkulieren lassen. Ergebnis: Die Gebühren bleiben trotz eines Defizits stabil. Im Jahr 2008 hatte das Defizit im Friedhofsbetrieb knapp 22000 Euro betragen und war durch Rücklagen ausgeglichen worden. Für 2009 sei ebenfalls ein Minus zu erwarten, so Gemeindeamtsleiter Matthias Rieser. Dennoch ergab seine Neukalkulation der Friedhofsgebühren gegenüber der Bestehenden nur geringfügige Änderungen. Das Defizit sei nicht Folge zu niedriger Gebühren, sagte Rieser, sondern müsse auf gestiegene Ausgaben für Sozialleistungsempfänger und weniger frei gewordene Gräber zurückgeführt werden. Höhere Gebühren könnten an dieser Situation nichts ändern. Daher beschloss der Marktrat einstimmig, die bisherige Gebührenordnung beizubehalten.

Bauamtsleiter Bernhard Mair stellte eine Zusammenfassung der gemeindlichen Baumaßnahmen vor. Die Arbeiten am Kirchenumfeld und im Strumpfwirkerweg werden bis Ende Oktober abgeschlossen sein. Die Obergünzburger Kinderkrippe werde seit September genutzt und dank des Einsatzes der Eltern sei auch der Ebersbacher Kindergarten fertiggestellt, so Mair. Die aktiven Senioren hätten bislang fünf neue Werbetafeln erstellt, vier weitere seien geplant. Die neuen Buswartehäuschen können möglicherweise noch vor Weihnachten aufgebaut werden und der Ferienkindergarten habe sich auch in diesem Jahr wieder als attraktives Angebot erwiesen. Letzteres nahm Bürgermeister Leveringhaus zum Anlass, das Ferienangebot auch für 2010 in Aussicht zu stellen.

Akku-Treff kaum angenommen

Bei den Anfragen bat Nicola Paolini um verstärkte Werbung für den neuen Akku-Treff für Senioren. Bislang werde das Angebot noch kaum genutzt. Die Frage von Max Schwarzer nach den Pollern am Oberen Markt und im Kirchenumfeld beantwortete Leveringhaus mit dem Hinweis auf eine Lieferverzögerung. Sobald der letzte Poller eingetroffen sei, gehe es los, so der Bürgermeister. Dr. Günter Räder wollte wissen, ob die neue Kinderkrippe einmal zu besichtigen sei und wie es mit der Straße nach Wolfartsberg weitergehe. Hierzu sagte Leveringhaus, dass eine Besichtigung der Krippe bei Gelegenheit sicher ermöglicht werde und hinsichtlich der Wolfartsbergerstraße die Auftragsvergabe für Dezember oder Januar vorgesehen sei. Helmut Immerz fragte, ob für den Weiherweg in Ebersbach Ausbesserungsarbeiten vorgesehen seien.

Bauamtsleiter Bernhard Mair sagte dazu, der sehr steile Weg werde durch Ausbessern auf Dauer nicht besser und bleibe weiterhin ein Sorgenkind.

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