Kooperation
Freigänger im Dienst der Stadt

Im Betriebshof der Stadt werden vier Freigänger beschäftigt. Von dieser speziellen Kooperation mit der Justizvollzugsanstalt (JVA) profitieren alle Seiten, wurde im Finanzausschuss berichtet. Aushilfsarbeiten sollen die Männer verrichten, die ihren 'Wohnsitz' im Freigängerhaus der JVA haben. Für die Überlassung der Arbeitskräfte erhält der Freistaat pro Mann und Jahr 18 000 Euro, rechnete Kämmerer Kai Welzig vor. Dieses Geld komme der Staatskasse zugute. Zweiter Nutznießer des Abkommens ist die Stadt, beziehungsweise ihr Betriebshof, dem weder im Sommer noch im Winter die Arbeit ausgeht.

Die Männer, die noch Teile ihrer Haftstrafen verbüßen müssen, sind offenbar interessiert an der Arbeit. Eine sinnvolle Tätigkeit holt sie heraus aus ihrem Dasein und bringt ihnen die 'normale Welt' näher. Zudem könnten sie sich so ein kleines Zubrot verdienen, wusste Gefängnisbeauftragter Erwin Hagenmaier. Der Stundenlohn liege irgendwo um die 1,20 Euro. Die Leitung der JVA sei voll des Lobes, berichtete Hagenmaier: 'Man bedankt sich herzlich, dass die Stadt den Freigängern Arbeit verschafft.'

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