Kempten
Frauen sollen «gesunden Egoismus» entwickeln

«Innovation ist für mich gleichbedeutend mit Evolution. Sie muss vor allem auch in den Köpfen stattfinden - und zwar nicht nur in den weiblichen.» Diese Aussage setzte Natascha Kohnen, Landtagsabgeordnete und Generalsekre-tärin der Bayern-SPD an das Ende ihres Vortrags beim «Dreiköniginnentreffen» im Saal des ver.di-Hauses der Kemptener Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF). Sie wünschte sich für die Frauen mehr «gesunden Egoismus», Machtbewusstsein und Durchsetzungsvermögen. <%IMG ID='405037' align='right'%>

Mit ihrem Referat «Frauen sind exzellent. Die weibliche Seite von Wissenschaft und Forschung» sprach die 42-jährige Politikerin, Wissenschaftlerin (Bio-Chemie) und zweifache Mutter den Kemptener SPD-Frauen aus der Seele. «Frauen leisten hervorragende Arbeit, haben enormes wirtschaftliches Potential.» Männer würden bei ihrer Karriere eher strategisch vorgehen, während Frauen sich zielgerichtet auf die Inhalte ihrer Arbeit konzentrierten. «Frauen benötigen eine bessere Eigenwahrnehmung.»

Wenig Habilitationen

Mitgebracht hatte die gebürtige Münchenerin auch einige Statistiken: So studieren bereits ein Drittel Frauen an den Universitäten Rechtswissenschaften, 38 Prozent sind es in der Humanmedizin und sogar 50 Prozent in der Veterinärmedizin. Allerdings würden leider nicht alle den Weg zur Promotion und Habilitation einschlagen.
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Kohnen plauderte darüber hinaus über ihren Werdegang, ihren Aufstieg zur Generalsekretärin, die Pläne der SPD: «Wir sind an einem Wendepunkt. Wir wissen um die Fehler und sind dabei sie aufzuarbeiten.» Vor allem suche man auch verstärkt die Zusammenarbeit mit der Basis über die Regionalkonferenzen.

Das «Dreiköniginnen-Treffen» im Jahreskalender der Kemptener Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) geht zurück auf eine Idee von Maria Lancier. Sie «reanimierte» 2002/2003 damals als Vorsitzende die ASF in Kempten. Seither gibt es diese Begegnung mit hochkarätigen Politikerinnen aus der Landes- und Bundesebene jeweils im Januar. Seither ist auch eine Vernetzung mit anderen Arbeitsgemeinschaften im Allgäu gegeben. So soll Politikwissenschaftlerin Gesine Schwan heuer die Füssener ASF-Rose erhalten.

«Natürlich fahren wir dorthin», erklärten Maria Lancier und die jetzige Vorsitzende Ute Kosak gemeinsam.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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