Stötten
Frauen bezwingen Spitzenreiter

Die Kulisse in der Turnhalle war sehr dürftig, das Ergebnis dafür überragend: Die Frauen des TSV Stötten bezwangen den Spitzenreiter in der Tischtennis-Bayernliga, den TSV Herbertshofen, mit 8:4. Damit sorgte der bisher sieglose Tabellenletzte mit einer komplett guten Mannschaftsleistung für die größte Überraschung des Spieltags.

Die Doppelpartien verliefen gegen den ersatzgeschwächten Tabellenführer noch ausgeglichen. Sabath/Bader verloren gegen Trieb/Herfert-Baumann glatt in drei Sätzen. Stadler/Striegl drehten den Spieß um und gewannen 3:0 gegen Speer/Trieb.

Äußerst knapp verliefen die drei Sätze im Spiel zwischen Petra Sabath und Madeleine Trieb. Am Ende musste die Stöttenerin den Punkt abgeben. Als wahrer Krimi entpuppte sich das Spiel der beiden routiniertesten Spielerinnen, Hildegard Stadler und der frischgebacken schwäbischen Seniorenmeisterin Herfert-Baumann. Erst mit 20:18 war der erste Satz entschieden, im zweiten glich Stadler aus. Nach dem 1:3 musste sie aber ihrer Tischtennis-Freundin gratulieren.

Ein ausgezeichnetes Spiel lieferte Bettina Bader ab, zumal diesmal auch die mentale Einstellung passte. Sie gewann mit 3:1 gegen Martina Trieb. Manuela Striegl wiederum hielt in drei äußerst knappen Sätzen das junge Nachwuchstalent Speer in Schach.

Eine hochklassige Partie zeigten im Anschluss die beiden Ranglistenersten. Sabath zog gegen Herfert-Baumann alle Register. Ihr gelang in der entscheidenden Phase einfach alles, was ihr zum Fünfsatz-Erfolg verhalf.

Starke Nerven

Nicht weniger attraktiv verlief das Duell von Stadler. Sie bewies Nervenstärke, holte im fünften Satz einen 3:7-Rückstand gegen Madeleine Trieb auf und sicherte den Punkt zum 5:3 für Stötten. Bader erhöhte auf 6:3. Sie knüpfte gegen Speer an ihre gute Leistung an und gewann. Kampfgeist zeigte auch Striegl über vier Sätze. Sie konzentrierte sich auf ihre Spielstrategie und holte den nächsten Zähler.

Als zu sicher erwies sich Herfert-Baumann für Bader. Die Allgäuerin unterlag mit 1:3. Den Gesamterfolg brachte schließlich Petra Sabath unter Dach und Fach. In einem bis zum Schluss spannungsgeladenen Spiel über fünf Sätze behielt sie die Oberhand.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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