Adventsmarkt
Französischer Orangenwein und Schneekugeln mit der Hutfabrik

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Im Vorjahr eisige Kälte, in diesem Jahr einsetzender Regen: Vom Wetter begünstigt war der Lindenberger Adventsmarkt auch 2011 nicht. Aber das hielt die Besucher nicht ab, in die Goethe- und Rathausstraße zu kommen. Mancher nutzte die Möglichkeit, das heimische Mittagessen ausfallen zu lassen – vor allem am Nachmittag aber war rund um die Stadtpfarrkirche zeitweise kaum ein Durchkommen möglich, so viele Lindenberger und Westallgäuer kamen zum Bummeln, Einkaufen und Essen.

Mancher steuerte zielsicher zum ihm vertrauten Stand. Und derer gab es viele. So ist der Partnerschaftsverein seit vielen Jahren dabei und bot auch heuer wieder französischen Orangenwein an. Am Stand der Arbeiterwohlfahrt warteten Schmalzbrote und Christstollen. Und bei der Freien evangelischen Gemeinden gab es die zur Tradition gewordenen Schupfnudeln.

Auf Selbstgemachtes setzten die meisten Anbieter. So gab es am Stand des Kindergartens St. Nikolaus Selbstgebackenes, Marmelade, Eierlikör und Pralinen aus eigener Fertigung. Auch der FC Lindenberg bot selbstgebackene Plätzchen an. Die Vereine und Gruppen nutzten somit den Adventsmarkt nicht nur, auf sich selbst und die eigenen Anliegen aufmerksam zu machen, sondern auch zum Geldverdienen für einen guten Zweck. Und fast immer sollen Kinder und Jugendliche von den Einnahmen profitieren.

So fließt der Erlös der Antonio-Huber-Schule in das Projekt 'Schulhof-Umgestaltung', die Arbeiterwohlfahrt investiert in den Kinderhort, die Kindergärten schaffen neue Spielsachen an und der FCL setzt die Einnahmen schon seit Jahren ein, um der Jugend die Fahrt in die französische Partnerstadt Vallauris zu ermöglichen.

Ebenfalls einen Ausflug will die Jugend der Neuapostolischen Kirche von den Einnahmen finanzieren. Der Geschichts- und Museumsverein hatte seine Markt-Premiere im Vorjahr. Diesmal gab es neben einer Käsesuppe und Glühmost auch eine Weihnachtskrippe als Schnittbogen, Tee-Tassen mit dem Vereins-Logo und Schneekugeln mit einem historischen Bild der Hutfabrik Reich.

Weihnachtliche Klänge waren jederzeit zu hören – unter anderem von den Schülern der Sing- und Musikschule. Und insbesondere für die jüngsten Marktbesucher gab es auch ein Rahmenprogramm, zu dem ein Kasperle-Theater in der Sakristei der Stadtpfarrkirche gehörte.

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