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Flüchtlinge im Kleinwalsertal untergebracht: Rechtslage für Walser noch immer unsicher

Eine fünfköpfige syrische Flüchtlingsfamilie hat im Kleinwalsertal Zuflucht gefunden. Während die Nachbargemeinden auf beiden Seiten der Grenze Schwierigkeiten haben, genügend Unterkünfte für Asylbewerber zu finden, hatte sich die Walser seit über einem Jahr erfolglos darum bemüht, den Menschen zu helfen.

Das Problem ist die unsichere Rechtslage: Weil man die Menschen nicht durchs Hochgebirge ins Tal bringen oder mit dem Hubschrauber einfliegen kann, müssten die Flüchtlinge über Bayern ins Tal fahren. Das dürfen sie aber nicht. Sobald die Asylbewerber aus Österreich die Grenze überqueren, müsste die bayerische Polizei eigentlich einschreiten, denn die Flüchtlinge wären dann illegal eingereist.

Jetzt hat die Gemeinde einen Weg gefunden: Die Syrer, die jetzt im Tal eine Bleibe gefunden haben, sind bereits anerkannt. Mit diesem Asylstatus dürfen sie sich in der gesamten EU frei bewegen. Die Gemeinde wartet bis heute auf eine Antwort aus dem Innenministerium, wie Flüchtlinge in die österreichische Exklave gebracht werden können.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Mittwochsausgabe des Allgäuer Anzeigeblatts vom 21.10.2015.

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