Umgehungspläne
Fleschhut: Ortsumfahrung Ruderatshofen mit Kaufbeuren abgestimmt

Die Umgehungspläne für Ruderatshofen standen im Mittelpunkt eines Treffens mit Landrat Johann Fleschhut, Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse und dem Kaufbeurer Landtagsabgeordneten Bernhard Pohl (FW). Kern der Gespräche, an denen auch Bürgermeister Stich aus Ruderatshofen teilnahm, war es, die Planungen durch die Stadt Kaufbeuren zum Fliegerhorst nach dessen Schließung und die Landkreisplanung zur geplanten Ortsumfahrung der Gemeinde Ruderatshofen gemeinsam abzustimmen.

'Die Ortsumgehung Ruderatshofen bringt nicht nur künftige Entlastung im Ort', meinte Landrat Fleschhut. 'Wir müssen bei der Planung auch darauf achten, dass die Straßenführung zukunftsweisend für die Verkehrs- und Wirtschaftsentwicklung insgesamt ist.'

Die Beteiligten vereinbarten, dass die Straßenplanung nach dem bisherigen Konzept des Ostallgäus weiterlaufen soll. Bosse machte ein eventuelles Engagement für die geplante Umgehung vom Ausgang der Nachnutzung am Fliegerhorst abhängig.

Hier sei derzeit noch keine endgültige Entscheidung zu treffen. Pohl hielt eine gemeinsame Lösung für sinnvoll und befürwortete eine Anbindung des Geländes gemeinsam mit der Gemeinde Ruderatshofen.

Auch ein gemeinsames Gewerbegebiet zwischen der Stadt Kaufbeuren und der Gemeinde Ruderatshofen könne er sich gut vorstellen.

Ein Punkt wird dabei die Förderung der Maßnahme nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) sein. Normalerweise liegen die Fördersätze bei 40 bis 50 Prozent.

Sofern man die Maßnahme im Zusammenhang mit der Bundeswehrentscheidung sieht, sind allerdings auch Fördersätze von etwa 70 Prozent denkbar.

Hier prüft derzeit der Landkreis Ostallgäu die Möglichkeiten. Diese Bemühungen werden von Pohl und der Stadt Kaufbeuren flankierend unterstützt.

Auch über eine zusätzliche Auffahrt zur B12 und die weitere Verbreiterung der Bundesstraße wurde gesprochen. Eine weitere Auffahrt bei Geisenried sei, so der Wunsch aus Ruderatshofen, mit der Planung der Ortsumgehung zu verknüpfen.

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