Aitrach
Finanzkrise, Bildungspolitik, Umwelt

Von Politikverdrossenheit keine Spur: Unter reger Beteiligung des Publikums fand am Dienstagabend in Aitrach eine Podiumsdiskussion der Volkshochschule mit Politikern aus dem Wahlkreis Biberach statt. Mit Ausnahme der CDU schickten alle größeren Parteien ihre für die bevorstehende Bundestagswahl aufgestellten Direktkandidaten in die Aitracher Festhalle. Dass Josef Rief, der am 27. September erstmals als Direktkandidat für die CDU ins Rennen geht und als Favorit im Wahlkreis gilt, seine Beteiligung kurzfristig wegen Terminüberschneidung abgesagt hatte, sorgte für Unmut unter den rund 80 Besuchern. Anstelle von Rief erläuterte der Laupheimer CDU-Bundestagsabgeordnete Franz Romer die Positionen seiner Partei. Außerdem diskutierten: Martin Gerster (SPD), Thomas Oelmayer (Grüne), Oliver Lukner (FDP) und Herbert Wilzek (Linke). In wechselnder Reihenfolge ließ Moderator Gottfried Härle die Politiker zur Finanzkrise sowie zur Bildungs- und Energiepolitik Stellung beziehen. Die Argumente glichen dabei in der Regel denen, die auch die Bundesvorsitzenden im Vorfeld der Wahl in Interviews gebrauchen.

Drei wortreiche Stunden

Nach drei wortreichen Stunden blieb ein Thema des inoffiziellen Veranstaltungs-Programms indes unbehandelt: Die Frage, wie sie sich konkret als Bundestagsabgeordnete in den nächsten vier Jahren für die Region einsetzen wollen, fiel aus Zeitgründen weg. Das Publikum applaudierte am Ende der mitunter leidenschaftlich geführten Podiumsdiskussion dennoch zufrieden.

www.all-in.de/wahl

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