Skandal
Finanzaffäre des Bischofs Tebartz-van Elst beschäftigt auch Oberallgäuer Geistliche und Gläubige

'Man hat das Gefühl, der Bischof stellt sich über den Papst', meint die stellvertretende Pfarrgemeinderatsvorsitzende Patricia Lehr aus Blaichach. Der Bischof Tebartz-van Elst lässt sich eine Residenz in der Limburger Innenstadt bauen.

Den Pfarrgemeinden im Oberallgäu stehen dagegen oft nur wenig finanzielle Mittel zur Verfügung. 'Wir finanzieren Restaurierungsarbeiten wie zum Beispiel die Bankpolsterungen aus Spenden und Eigenleistung." sagt Lehr. Sie stellt sich auch die Frage, warum der Bischof in Limburg die Mitglieder der katholischen Kirche so vor den Kopf stoßen musste.

Pfarrer Peter Guggenberger aus Oberstdorf sieht einen direkten Zusammenhang zwischen dem Finanzskandal und der ehrenamtlichen Tätigkeit im Allgäu. 'Bei uns werden Caritassammler auf den Vorfall angesprochen. Es gibt weniger Spenden, und büßen müssen es die, die es am nötigsten haben', sagt Pfarrer Guggenberger.

Noch mehr Meinungen zu der Finanzaffäre des Bischofs finden Sie im Allgäuer Anzeigeblatt vom 15.10.2013 (Seite 31).

Das Allgäuer Anzeigeblatt erhalten Sie im ganzen Allgäu

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