Film erklärt jungen Leuten Politik

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Oberstdorf | sme | Premiere beim «Filmgipfel 2008» in Oberstdorf: Im Rahmen des diesjährigen Festivals für Schülerfilme hat Regisseur J. Sven Matten in einer Erstaufführung seinen neusten Film «Politik für junge Leute» im Kurfilmtheater vorgestellt. Der 30-minütige Streifen war in Zusammenarbeit mit dem Filmclub des Gertrud-von-Le-Fort-Gymnasiums und vielen Schülern an fünf Drehtagen im September in Oberstdorf entstanden.

«Politik für junge Leute» ist ein Film, der künftig in Schulen und im Bildungsfernsehen gezeigt werden soll. Eingebettet in lockere Familienszenen, werden hier politische Begriffe wie «Demokratie» oder «Gewaltenteilung» erklärt. Zur Sprache kommen auch Themen wie die Gleichberechtigung und die Höhe der Diäten für die Bundestagsabgeordneten. Zwischen den Filmszenen werden Diagramme und Schaubilder eingeblendet.

Das Filmprojekt «Politik für junge Leute» von Sven J. Matten entsteht in Zusammenarbeit mit der Filmproduktion «Paradigma Entertainment», dem bayerischen Seminar für Politik und dem Deutschen Volkshochschul-Verband.

Drei Teile soll das Projekt umfassen: Der erste Teil wurde im Rahmen des Filmgipfels in Oberstdorf gezeigt, die zwei weiteren Folgen sollen im nächsten Jahr auch wieder in Oberstdorf gedreht werden. Text und Drehbuch stammen von Frank Schubert und Wunibald Heigl.

Diesen Film zu machen sei eine sehr schöne Aufgabe gewesen, sagt die 13-jährige Hannah Albrecht aus dem Oberstdorfer Ortsteil Schöllang, eine der Hauptdarstellerinnen. Mehr als 50 Seiten Text gab es für sie und die anderen 25 Darsteller zu lernen. Wobei einige Rollen auch von professionellen Schauspielern übernommen wurden. Gedreht wurde im Haus von Festivalgründer Heinz Düwell, im Gymnasium Oberstdorf und auf dem Wanderweg in Richtung Oytal.

Jonathan Jehle ausgezeichnet

Rund 50 Filme sind dieses Jahr beim Filmgipfel eingereicht worden. Zu den fünf Preisträgern gehört auch der junge Filmemacher Jonathan Jehle vom Gymnasium Sonthofen. Sein Experimentalfilm «Vielleicht» sei ein herausragend guter Kurzfilm, der die Beantwortung der Frage nach dem Glück stark und ohne Umschweife darstelle, urteilte die Jury.

Jehle hätte auch beinahe den Publikumspreis erhalten. Er landete mit nur einer Stimme weniger hinter dem 19-jährigen Niklas Kammermeier vom Filmteam des Donau-Gymnasiums Kehlheim auf Platz 2.

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