Bbr Feuerwehrhaus
Feuerwehrler helfen bei Neubau tatkräftig mit

Der Anfang ist gemacht! Auf dem Gelände des ehemaligen Kreisbauhofs in Burgberg begannen mit einem offiziellen ersten Spatenstich die Bauarbeiten fürs neue Feuerwehrhaus. Bereits 2001 hatte die Gemeinde das Areal gekauft, um dort die zentrale Heimat der Freiwilligen Feuerwehr entstehen zu lassen.

Nachdem die Finanzierung gesichert war, folgte im Februar der endgültige Baubeschluss. «Die Anforderungen an die Feuerwehr gerade auch für den Katastrophenschutz haben den Umzug vom beengten Standort am Wustbach dringend notwendig gemacht,» so Bürgermeister Dieter Fischer.

Das neue Gebäude mit vier Feuerwehrgaragen soll bis Oktober fertig und bezogen sein. An den Kosten von geschätzt 728000 Euro beteiligt sich der Feuerwehrverein: Er baut Werkstatt-, Aufenthalts- und Sanitärräume in Eigenregie. Das spart der Gemeinde knapp 50000 Euro. Vorsorglich hat der Gemeinderat zudem eine Kostendeckelung bei 750000 Euro verordnet (wir berichteten). Gefördert wird das Projekt mit 207000 Euro. Bürgermeister Fischer ist freilich optimistisch: Mit viel tatkräftiger Eigeninitiative des Feuerwehrvereins und unter Einbeziehung des umzugestaltenden Funktionsgebäudes des Kreisbauhofs werde man die Kostenlinie einhalten. 95 Prozent der Aufträge gingen an regionale Firmen.

In den nächsten Wochen wird noch an geeigneter Stelle des Neubaus eine Kassette mit zeitgemäßem Inhalt eingemauert: ein aktueller Ortsplan, ein Luftbild, eine Namensliste der Feuerwehr, eine aktuelle Tagesausgabe des Allgäuer Anzeigeblatts und ein Satz Euro- und Cent-Münzen. «Damit weiß man viele Jahrzehnte später auch noch, dass es bei uns zumindest eine Zeit lang die Eurowährung gegeben hat», sagte schmunzelnd Alfred Sieber vom Architekturbüro Sieber & Renn aus Sonthofen.

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