Kraftisried
Feuerwehrhaus nimmt Gestalt an

Das neue Kraftisrieder Feuerwehrhaus nimmt langsam Gestalt an: Der Gemeinderat genehmigte in seiner Sitzung den eingereichten Plan für das künftige Domizil der örtlichen Feuerwehr. Wie Bürgermeisterin Jutta Breitenmoser erklärte, wurden zwei Garagen für die Einsatzfahrzeuge bewilligt.

Die finanzielle Förderung erfolgt seitens des Freistaats mit 80000 Euro, und der Landkreis Ostallgäu steuert auch noch 14200 Euro bei. Mit viel Eigenleistung der Wehrleute soll das Gebäude innerhalb eines Jahres hochgezogen werden, versprachen die Feuerwehrler, die sich auf den Neubau freuen.

Seit mehreren Jahren wurde die jetzige Unterbringung der Wehr in einem kleinen Gebäude von der Leitung der Kreisfeuerwehr immer wieder beanstandet. Auch den Kraftisrieder Wehrmännern gefiel die Unterkunft nicht. Sie hatte zu wenig Platz für Fahrzeuge und Einsatzmittel.

Auch Platz für Übungen

Erst als die Probleme immer drängender wurden, suchte man zuerst bei der Mehrzweckhalle einen Platz zum Bauen. Aus Gründen der Sicherheit und des Feuerschutzes wurde dieser Plan aber wieder verworfen. Schließlich einigten sich alle Beteiligten auf einen entsprechenden Platz an der Mühlenstraße im Gewerbegebiet an der B 12.

Auf dem Vorplatz des Feuerwehrhauses können künftig Übungen abgehalten werden. Entlang des Gebäudes sollen 15 Stellplätze für die Einsatzkräfte angelegt werden. Im Erdgeschoss entstehen die beiden Fahrzeughallen mit Rolltoren, ins Obergeschoss sollen ein Büro, ein Schulungsraum und eine Teeküche kommen. Die Räte erteilten eine Befreiung von der vorgeschriebenen Firstrichtung, um das Feuerwehrhaus besser auf dem Grundstück platzieren zu können. Die Planung von Karl Holzheu vom Büro Mörchen in Marktoberdorf wurde allgemein für gut befunden und ohne Einwände beschlossen.

Nur wenige Einreden

Zum Planungsentwurf des neuen Wohnbaugebiets Baumäcker kamen laut Architekt Martin Hofmann (Irsee) nur einige Hinweise und Änderungsvorschläge. «Wir haben bisher gut gearbeitet», sagte die Rathauschefin dazu. Aus Lärmschutzgründen musste eine an der Staatsstraße 2012 gelegene Fläche gestrichen werden. Das Grundstück wurde dem nördlich angrenzenden Baugrundstück zugeschlagen. Ebenso sind bei Neubauten entlang der Staatsstraße geeignete passive Schallschutzmaßnahmen zu ergreifen, Schlafräume sollten nördlich angeordnet werden.

Im Bereich der Neubausiedlung soll ortsauswärts ein neues Buswartehäuschen erstellt werden. An dieser Stelle und an der Zu- und Ausfahrt des Gebietes müssen laut Staatlichem Bauamt die erforderlichen Sichtdreiecke beachtet werden. Kreisheimatpfleger Rudolf Zwick verwies darauf, dass Sonnenkollektoren und Fotovoltaikanlagen nicht aufgeständert werden dürften. Der Regionale Planungsverband wies darauf hin, dass keine Zweitwohnungen entstehen sollten.

Wie Bürgermeisterin Breitenmoser mitteilte, wurden 106 Unterschriften für einen besseren Lärmschutz an der B 12 ans Staatliche Bauamt in Kempten weitergeleitet.

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