Amtseinführung
Festgottesdienst und Empfang für den neuen Dekan Oliver Grimm

Knapp fünf Wochen nach seiner Ernennung durch den Bischof von Augsburg wurde der neue Dekan Oliver Grimm nun offiziell in sein Amt eingeführt. Die Zeremonie im Rahmen des Festgottesdienstes leitete Domvikar Karlheinz Knebel. Im Anschluss fand im Ascher Haus der Begegnung ein Empfang statt. An dem Gottesdienst in der voll besetzten Ascher Pfarrkirche Johann Baptist nahmen die Geistlichen aus allen Pfarreien des Dekanats teil sowie der ehemalige Dekan Jakob Zeitlmeir aus Denklingen.

Da die Sakristei zum Umkleiden nicht ausreichte, wurde das leer stehende Mesnerhaus genutzt. Von dort aus begleitete die Ascher Musikkapelle die geistlichen Würdenträger in die Kirche. Den Gottesdienst gestalteten neben Domvikar Knebel auch Dekan Grimm, Regionaldekan Peter Brummer, Prodekan Reiner Hartmann und Benefiziat Pater Henryk Bichta als Konzelebranten. In seiner Predigt ging Prälat Knebel auf die aktuellen Krisengebiete in Japan und Libyen ein, die er in Kontrast zu Gottes Schöpfung in Gestalt der Berge setzte. Daran anknüpfend beschrieb er die im Evangelium geschilderte «Verklärung des Herrn» am Berg Tabor. Der Domvikar bedankte sich bei Grimm für seine Bereitschaft, Verantwortung zu tragen. «Ihre Berufung beruht auf dem Vertrauen, das sie sich in Ihrer Arbeit erworben haben.

». Die Lesung des Glaubensbekenntnisses durch den neuen Dekan schloss die Amtseinführung ab. Musikalisch gestalteten den Festgottesdienst der Ascher Kirchenchor mit Dirigentin Lydia Rost. An der Orgel spielte Elisabeth Frieß, daneben wirkte die Fuchstaler Bläsergruppe unter Leitung von Bernhard Linder mit. Die Auswahl, wer bei dieser Messe ministrieren durfte, war per Los entschieden worden. Aus jeder der fünf Pfarreien der Gemeinschaft nahmen zwei Messdiener teil, darunter zahlreiche Mädchen.

Vor dem Stehempfang spielte die Ascher Musikkapelle unter Leitung von Xaver Wiedenmann am Haus der Begegnung ein Ständchen. Mit ihrem umfangreichen Programm bewiesen die Gläubigen, wie stolz sie auf ihren neuen Dekan sind. Organisiert hatte den bunten Reigen das Seelsorgeteam unter Leitung von Gemeindereferentin Elisabeth Holzer, die auch die Moderation übernahm.

Im Rahmen der Ansprachen begrüßte Landrat Walter Eichner den Dekan im Namen aller Bürgermeister und bat Grimm zudem darum, ihn in seinem Amt bei der Klärung ethischer Fragen zu unterstützen. Fuchstals Bürgermeister Erwin Karg bezeichnete den Fuchstaler Pfarrer als einen «vorzüglichen Prediger, liebenswerten Menschen und fürsorglichen Seelsorger» und bedauerte gleichzeitig, dass Grimm wohl künftig nur noch weniger Zeit für die Fuchstaler habe.

Anschließend überreichte er dem neuen Dekan ein Geschenk der drei Fuchstalgemeinden. Seine Freude auf die künftige Zusammenarbeit brachte Regionaldekan Peter Brummer aus Tutzing zum Ausdruck, der an der Spitze von sechs Dekanaten im Oberland steht.

Kirchenpfleger Johann Walter aus Denklingen übergab das Geschenk der Pfarrgemeinden, für das die Ministranten das passende Zubehör in Form von Espressopulver dabei hatten. Mit einer mitgliederstarken Blaskapelle bewiesen die Messdiener aus dem Fuchstal ihr musikalisches Talent. Mit Auftritten beim Empfang dabei waren ebenso der Denklinger Kirchenchor mit seinem Dirigenten Jürgen Weber und die Fuchstaler Bläsergruppe.

Kein Wunder, dass angesichts des bunten Programms Domvikar Karlheinz Knebel die Lust verspürte, «Pfarrer in solch einer Pfarrei» zu sein, wie er in seiner Ansprache gestand. Für Oliver Grimm war der Empfang nicht nur ein Zeichen der Wertschätzung, sondern auch der Beleg für eine lebendige Gemeinde. «Jeder bringt das ein, was er gerne tut und was er gut kann», meinte er.

Angesichts dessen sei ihm nicht bange in seiner neuen Aufgabe und für die Zukunft der Kirche, schloss der Dekan seine Danksagung.

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