Fernseher verursacht Brand im Hotel Sonne

Füssen (dm). Gestern, 11.31 Uhr: Im Füssener Hotel 'Sonne' bemerkt ein Mitarbeiter ein Feuer und alarmiert umgehend die Einsatzkräfte. Ein Fernseher verursachte den Brand, bei dem nach ersten Schätzungen ein Schaden von 100 000 Euro entstand. Zwei Personen wurde vorsorglich ins Krankenhaus gebracht.

Im zweiten Stock des Hotels direkt am Luitpold-Kreisverkehr brennt es. Ein Fernsehgerät hat Feuer gefangen. Die Rauchentwicklung ist stark. Feuerwehrmänner betreten mit Atemschutzgeräten das Hotel. 'Meine Leute mussten erst mal das betreffende Zimmer suchen. Durch den Rauch hat man so gut wie nichts gesehen', erklärt Feuerwehr-Kommandant Heinz Weller.

Personen waren laut Weller zu diesem Zeitpunkt nicht mehr im Hotel. 'Viele sind selbst herausgelaufen, die anderen haben die Angestellten der Sonne vorbildlich herausgeholt', so der Kommandant. Auch die Feuerwehrmänner aus Weißensee und Hopfen eilen ihren Füssener Kollegen zu Hilfe - insgesamt sind 60 Männer in 12 Fahrzeugen vor Ort. 'Das ist bei einem Vollalarm so. Wir wussten ja nicht, in welcher Größenordnung der Brand ist', sagt Heinz Weller. Die Zimmer werden von den Floriansjüngern noch durchsucht, Personen werden aber nicht entdeckt.

Das Feuer ist schnell gelöscht. Der Fernseher in einem Zimmer im Altbau ist total ausgebrannt. Übergreifen konnte das Feuer nicht. 'Zum Glück, aber durch den starken Rauch sind die anderen Zimmer in diesem Stockwerk auch verrußt', weiß Weller. Den Schaden schätzt er auf rund 100 000 Euro.

Verkehr zeitweise umgeleitet

Dem pflichtet Polizeihauptkommissar Franz Sälzle bei: 'Schätzen ist zwar schwierig, aber so wird es ungefähr sein.' Insgesamt sechs Beamte der Polizeiinspektion Füssen halfen bei der Absperrung der Straße. Fahrzeuge und Schaulustige versperrten den Weg für die Helfer, so wurde der Verkehr kurzfristig über die Umgehungsstraße umgeleitet.

Vorsorglich nahmen Sanitäter Martin Hanauer von der Hoteliersfamilie wegen einer leichten Rauchvergiftung und eine Frau mit Kreislaufproblemen mit ins Krankenhaus. Beiden geht es den Umständen entsprechend gut, hieß es dazu später. Der Inhaber des Hotels war gestern für niemanden mehr zu sprechen.

Die weiteren Ermittlungen hat die Kriminalpolizei Kempten übernommen.

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