Stadtjugendring
Ferienprogramm ausgebucht

Die Arbeit des Stadtjugendrings (SJR) kommt offensichtlich an: Bei den Angeboten des Osterferienprogramms, vom Schnuppertauchen bis zur Flughafenführung, sind alle Plätze vergeben, informierte stellvertretender SJR-Vorsitzender Harald Krenn bei der Frühjahrsvollversammlung. Auf Einladung der Jugendgruppe der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde fand sie diesmal in der Friedenskirche am Hühnerberg statt.

Neben den beliebten Ferienprogrammen an Ostern, im Sommer und im Herbst plant der Stadtjugendring, am 28. Mai das Verbändefest «Youth in action» (zu Deutsch: «Jugend in Aktion») im Memminger Stadtpark Neue Welt auf die Beine zu stellen. Im vergangenen Jahr musste diese Veranstaltung wegen des schlechten Wetters ausfallen, sagte Krenn.

Teilnahme am «Fest der Kulturen»

Zum ersten Mal will sich der SJR am «Fest der Kulturen» am 9. Juli beteiligen. «Was wir da genau machen, müssen wir noch überlegen», erklärte Krenn. Im Herbst soll es von 14. bis 16. Oktober eine Freizeit in der Umweltstation Legau geben. Und angedacht sei auch eine «Jungbürgerversammlung» im Herbst. Fest eingeplant sei ein Spieletag am schulfreien Buß- und Bettag (16. November). Der jährliche Jugendleiterempfang in der Stadthalle findet am 18. November statt.

Aus beruflichen Gründen schied Beisitzer Philipp Jaitner nach sechs Jahren aus dem Vorstand aus. Michael Trella (21 Jahre) von der Jugendfeuerwehr Eisenburg stellte sich zur Wahl und gehört nun dem Führungsgremium des Stadtjugendrings neu an.

Die SJR-Vorsitzende Nicole Supka kündigte an, bei den Vorstandswahlen im kommenden Jahr «zu 99,9 Prozent» nicht mehr kandidieren zu wollen. Die Delegierten forderte sie auf, schon jetzt nach einem möglichen Nachfolger zu suchen. «Macht Werbung in euren Verbänden und Vereinen. Sprecht die Leute an.»

Weniger Zuschüsse

Rund 9700 Euro Zuschüsse seien 2010 an Jugendgruppen und Jugendverbände ausgezahlt worden, sagte Jürgen Hellemann, der im Vorstand für den Haushalt verantwortlich ist. Auf Nachfrage aus dem Kreis der Delegierten bestätigten die Vorstandsmitglieder den Trend, dass diese Summe in den vergangenen Jahren stetig gesunken sei.

Den Grund vermutete SJR-Geschäftsführer Andreas Thiel darin, dass den Gruppen die Möglichkeit der Bezuschussung vielleicht zu wenig bekannt sei und deshalb weniger Anträge gestellt würden. Thiel betonte, er komme jederzeit gerne in die Gruppen, erkläre das Zuschusswesen und worauf bei Anträgen zu achten sei.

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