Nachwuchsförderung
Feneberg Vorbild bei der Ausbildung

Gute Nachrichten für alle diesjährigen Schulabgänger: Es gibt noch freie Ausbildungsplätze. 1400 sind bei der Agentur für Arbeit in Kempten laut Michael Preisendanz, Teamleiter der Berufsberatung, derzeit gemeldet. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass fast alle Jugendlichen aus der Region einen Ausbildungsplatz bekommen. Von 2600 über die Agentur Suchenden sind vergangenes Jahr immerhin 2580 versorgt worden. Allein 115 junge Leute begannen 2010 eine Ausbildung beim Lebensmittelunternehmen Feneberg - dieses Jahr werden es wieder ähnlich viele sein, sagte am gestrigen Tag des Ausbildungsplatzes Jürgen Traut, stellvertretender Leiter der Bundesagentur für Arbeit Kempten. Er zeichnete Feneberg für sein hohes Engagement in der Ausbildung und in der Nachwuchsförderung mit einem Zertifikat aus - als erstes Unternehmen in der Region.

Von den 3120 Feneberg-Mitarbeitern in 78 Filialen sind 257 Azubis, sagte Hannes Feneberg von der Geschäftsleitung. Dass Unternehmen lege Wert auf qualitativ hochwertige Lebensmittel und auch auf eine qualitativ hochwertige Ausbildung, kurzum Feneberg baut auf gute, selbst ausgebildete Mitarbeiter. Im Haus bestünden gute Aufstiegschancen.

Personalleiter Hermann Huber ist laut Hannes Feneberg dafür das beste Beispiel: Vor mehr als 25 Jahren hat er bei Feneberg als Lehrling im Einzelhandel angefangen - jetzt ist er Personalleiter. - Ob Sven Drexler auch so eine Karriere bevorsteht? Der 21-jährige Kemptener hat seine Ausbildung zum Verkäufer abgeschlossen. Verkäufer zu werden, sei schon immer sein Traumberuf gewesen. Obst einräumen, Kundengespräche führen oder auch Waren aufräumen gehören zu seinem Job.

«Und auch das Betriebsklima bei Feneberg ist super». Sein Ziel ist es, Abteilungs- oder gar Marktleiter zu werden.

Nicht nur Verkäufer oder Kaufleute werden bei Feneberg ausgebildet, «insgesamt sind es acht Berufe, unter anderem der Mechatroniker für Kältetechnik,» informierte der Personalleiter. Und wer bekommt eine Chance? Die Azubis würden nicht nur nach den Noten ausgewählt, «aber wer zwei Fünfer im Abschlusszeugnis hat, wird gleich mal aussortiert,» so Huber.

Von jährlich rund 1800 Bewerbern lädt Feneberg rund 500 zum mehrwöchigen Auswahlverfahren (Bewerbertag, Praktika im Unternehmen) ein. Jährlich finden rund 120 Azubis dort ihren Ausbildungsplatz - und meist auch eine Anstellung auf Dauer.

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