Gericht
Faustschläge und üble Beleidigungen: 20-jähriger Ostallgäuer zu Haftstrafe verurteilt

Obwohl ein 20-Jähriger aus einer Umlandgemeinde bereits wegen Gewaltdelikten unter Alkoholeinfluss vorbestraft war und unter Bewährung stand, leistete er sich heuer nach dem Faschingsumzug in Pforzen erneut einen Ausraster:

In einer Gaststätte beleidigte er eine 45-Jährige und schlug ihr zweimal ins Gesicht. Als ein 23-jähriger Student dazwischen ging, verletzte er diesen mit zwei Faustschlägen an der Lippe. Im Prozess wegen vorsätzlicher Körperverletzung und Beleidigung entschied das Jugendschöffengericht jetzt auf eine Jugendstrafe von einem Jahr und zwei Monaten. Angesichts der Vorgeschichte sah es keine Möglichkeit mehr, diese zur Bewährung auszusetzen.

Der Angeklagte hatte sich bei beiden Geschädigten entschuldigt. Vom Vorfall wusste er angeblich nichts mehr. Er deutete an, dass man ihm im Faschingstrubel vielleicht K.-o.-Tropfen oder Ähnliches 'untergejubelt' haben könnte. Anders könne er sich sein Verhalten nicht erklären, denn er habe er damals 'nur ein paar Bier getrunken'.

Den ganzen Bericht über das Verfahren und Einzelheiten zur Tat finden Sie in der Allgäuer Zeitung vom 16.05.2013 (Seite 29).

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