Jahresversammlung
Fachmann vom Kemnater Gartenbauverein rät: Auf Torf im Garten verzichten

Rückblick hielt der Kemnater Verein für Gartenbau und Landschaftspflege bei seiner Jahresversammlung. Zudem hielt Kreisfachberater Hartmut Stauder einen Vortrag. Von den vielen Aktivitäten aus dem Jahr 2011 berichtete Ewald Grotz. Mit einem Gottesdienst am Bildstock zu Ehren der Heiligen Dorothea in den Kemnater Fluren hatte das Jubiläumsjahr begonnen. Höhepunkt war der Festabend zum 60. Gründungsjubiläum. Sehr eifrig waren zahlreiche Mädchen und Buben bei der Kinderaktion dabei.

Der Blick über den Gartenzaun widmete sich vor allem dem Thema Rosen. Dabei stellte der Vorstand fest, dass die Kemnater Rosen in aller Vielfalt in ihren Gärten züchten. Den Sternpreis 2011 erhielt Christine Höbel.

Den Kampf angesagt hat der Verein den sich rasch vermehrenden Neophyten, diese Pflanzen wurden mit Unterstützung von Dr. Christoph Greifenhagen im Bereich des Fußweges von Klein- nach Großkemnat beseitigt. Ein weiteres Feldkreuz wurde mit großer Unterstützung von Xaver Schindele am Kemnater Hölleweg errichtet.

Den Kassenbericht trug Rosl Neumann vor. 133 Mitglieder sind Garant für einen soliden Kassenstand.

Vorsitzende Afra Bucher ging auf die Probleme der Gartenfreunde im Jahr 2011 ein. Durch Hitze, massiven Regen und Hagel erlitten Blumen-, Obst- und Gartenfreunde viele Rückschläge. Trotzdem grünte und blühte es so, dass die Schäden kaum sichtbar waren.

Besonderen Dank sprach Bucher den vielen kleinen Arbeiten der Mitglieder im öffentlichen Bereich aus: beim Friedhof Alfred Schöllhorn sen., bei der Pflege des Hölleweges Adolf Hausmann, beim Kriegerdenkmal Hans Demmler und bei den Ruhebänken in der Flur Kemnat Rosl Neumann.

Beim Blick über den Gartenzaun soll dieses Jahr der Schwerpunkt der eigenen Kompostherstellung gewidmet werden.

Dieses Thema passte zum Fachvortrag von Hartmut Stauder. Er wies auf die Bedeutung der Moore für den Klimaschutz und deren Wirkung zur CO2-Bindung in der Luft hin. Deshalb dürfe kein weiterer Moorabbau stattfinden. Stauder empfahl dringend, keinen Torf im Garten zu verwenden.

Auch bei gekaufter Blumenerde sei darauf zu achten, dass kein Torfanteil enthalten sei.

Der Kompost gelte als wertvoller Gartendünger und lockere den Boden. Die Einarbeitung von Grünpflanzen in den Boden und die richtige Fruchtfolge im Garten seien Garanten für gesunden, nährstoffreichen Boden. Speisereste dürften auf keinen Fall auf den Komposthaufen eingemischt werden. Mit anschaulichen Bildern untermauerte Stauder sein Referat.

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