Tourismus
Fachkräftemangel zwingt manche Hotels und Gastronomie-Betriebe im Allgäu, ihr Angebot einzuschränken

Carina Bayrhof arbeitet gern als Bedienung im Gasthof „Lustiger Hirsch“ in Akams – weil die Arbeitszeiten planbar sind. Für einen kurzen Plausch mit ihren Gästen hat sie immer Zeit. Am Tisch von links: Intira Gross, Leon Geywitz und Axel Fetzer. Nicht in allen Betrieben sieht es so rosig aus – vielerorts gibt es zu wenig ausgebildetes Service-Personal.
  • Carina Bayrhof arbeitet gern als Bedienung im Gasthof „Lustiger Hirsch“ in Akams – weil die Arbeitszeiten planbar sind. Für einen kurzen Plausch mit ihren Gästen hat sie immer Zeit. Am Tisch von links: Intira Gross, Leon Geywitz und Axel Fetzer. Nicht in allen Betrieben sieht es so rosig aus – vielerorts gibt es zu wenig ausgebildetes Service-Personal.
  • Foto: Matthias Becker
  • hochgeladen von Camilla Schulz

Carina Bayrhof räumt das Frühstücksgeschirr in der Stube des „Lustigen Hirsch“ in Akams (Oberallgäu) ab und reinigt die Kaffeemaschine. Die gelernte Hotelfachfrau und Hauswirtschafterin wollte eigentlich vor zwei Jahren gar nicht mehr in der Gastronomie arbeiten. Aus einem Grund, der in der Branche häufig zu hören ist: wegen der Arbeitszeiten. Dazu gehört nun einmal auch, die Gäste am Wochenende zu bedienen. „Dann, wenn alle Freunde frei haben und ausgehen“, sagt die 25-Jährige aus Nesselwang.

Außerdem sei es nicht immer leicht, ihr Hobby, den Trachtenverein, und die Schichten in der Gastronomie und Hotellerie unter einen Hut zu bekommen. Im Wirtshaus „Lustiger Hirsch“ klappt es aber reibungslos. Die Dienste seien planbar, das Betriebsklima familiär und das Trinkgeld gut. Außerdem hat Wirt Michael Ruepp zur Zeit keinen Personalengpass – weder in der Küche noch im Service. Doch so läuft es nicht überall: Manche Betriebe müssten mittags schließen oder zwei Ruhetage einlegen, weiß Ruepp.

Den Fachkräfte-Mangel bekommt auch das Oberallgäuer Vier-Sterne-Hotel Tanneck in Fischen zu spüren. Inhaber Thomas Fischer sagt, er habe zwar genügend Mitarbeiter, aber kaum Reserven, wenn jemand ausfällt.

Wie Fischer bei zu wenig Personal reagieren muss und was andere Allgäuer Hoteliers von der Politik fordern, erfahren Sie in der Samstagsausgabe unserer Zeitung vom 22.12.2018.

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