Internet
Facebook als Treffpunkt für Unterallgäuer Schüler und Lehrer

Weil man nie genau weiß, wer Zugang zu welchen Informationen auf seinem Facebook-Profil hat, hat nun Baden-Württemberg seinen Lehrern verboten, über soziale Netzwerke mit den Schülern zu kommunizieren. Vor allem der Austausch von schulinternen Informationen sei problematisch, so die Argumentation. Heimische Schulleiter sehen keine Notwendigkeit für ein Verbot. Auch Herbert Schlegel ist nicht glücklich über das Facebook-Verbot. Durchsetzen muss er es allerdings, denn er ist Schulleiter an der Realschule in Erolzheim, das im baden-württembergischen Illertal grenznah zu Bayern liegt. 'Was soll ein Verbot, dessen Einhaltung man nicht oder nur schwer überwachen kann?', fragt sich der 63-Jährige.

'Neutralität in Frage gestellt'

Schwierig ist es laut Schlegel vor allem festzulegen, wann bei einem Lehrer das Dienstliche aufhört und wann das Private anfängt. Weil diese Grenze fließend ist, bittet Günther Schuster als Leiter des Memminger Berufsbildungszentrums (BBZ) seine Lehrkräfte darum, sich gut zu überlegen, ob sie sich mit ihren Schülern bei Facebook befreunden.

Den ausführlichen Bericht und was der Leiter des Memminger Berufsbildungszentrums (BBZ) dazu meint, finden Sie in der Memminger Zeitung vom 30.07.2013 (Seite 25).

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