Gericht
Ex-Partnerin nachgestellt: Kemptener Gericht verhängt Geld- und Bewährungsstrafe

«Ich will, dass er mich nie wieder anruft.» Mehr als ihr halbes Leben hat die 38-Jährige mit dem Mann verbracht, dem diese Worte gelten: ihrem Mann. Denn als sie nach 22 Jahren Ehe über Scheidung nachdenkt, rastet er aus. Droht ihr, beschimpft sie, würgt sie - bis schließlich die Polizei eingreift.

Obwohl seither fast ein Jahr vergangen ist, hat sich die Frau mit türkischen Wurzeln nach eigenen Worten nicht mehr sicher gefühlt. Trotz eines gerichtlichen Verbots taucht der 42-Jährige monatelang immer wieder vor ihrer Wohnung auf, schreibt Kurzmitteilungen, ruft an und bedroht sie mit dem Tod. Nun verurteilte das Kemptener Amtsgericht den Mann wegen Verstoßes gegen das Gewaltschutzgesetz, Nachstellung und Bedrohung in 20 Fällen. Insgesamt 5000 Euro Geldstrafe (200 Tagessätze) muss der 42-Jährige zahlen, für einige spätere Fälle (sowie eine Autofahrt mit 1,4 Promille) kommen fünf Monate Haft auf Bewährung obendrauf.

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