Bezirkssynode
Evangelische Kirche im Allgäu bereitet sich auf Vorstandswahlen vor

'Stell? dir vor, es ist Wahl und jeder geht hin': Mit vielen Informationen, guten Ideen und persönlichem Einsatz wollen die rund 60 Delegierten aus evangelisch-lutherischen Gemeinden und Einrichtungen des Dekanatsbezirks Kempten für die Kirchenvorstandswahlen im Oktober werben.

Unter dem Motto 'Ich glaub. Ich wähl. – Auf dem Weg zur Kirchenvorstandswahl 2012' berieten sie bei der Frühjahrstagung der Synode des Bezirks im Ostallgäuer Rettenbach-Oberlöchlers, wie die Kirchengemeinden Kandidaten gewinnen und Wähler mobilisieren können.

Dass eine ehrenamtliche Mitarbeit im Kirchenvorstand durch Verwaltungsaufgaben gelegentlich mühsam sein kann, wissen die Synodalen aus eigener Erfahrung. Der Kirchenvorstand beschließt unter anderem über den Haushalt und die Verwendung der Gelder, aber auch über Gottesdienstgestaltung, -zeiten und -orte.

'Es ist für mich eine sinnvolle Aufgabe, das Gemeindeleben mitzugestalten. Ich kann meine Talente einbringen, lerne viel Neues dazu und habe Gleichgesinnte gefunden', so eine der teilnehmenden Kirchenvorsteherinnen.

Wie die Gemeinden mit solchen guten Erfahrungen mögliche Kandidaten und Kandidatinnen ansprechen könnten, wie die Wahlberechtigten zur Beteiligung motiviert und inwiefern Nachbargemeinden zusammenarbeiten könnten, darüber berieten die Synodalen in Arbeitsgruppen.

Anregungen dazu erhielten sie unter anderem von Kirchenrat Jörg Hammerbacher, Referent für Gemeindeentwicklung im Landeskirchenamt und Projektleiter Kirchenvorstandswahl. Hammerbacher informierte über rechtliche Neuerungen, wie die Möglichkeit zur allgemeinen Briefwahl, und stellte Werbeideen vor.

In seinem Rückblick auf 2011, der die Tagung abschloss, griff Dekan Jörg Dittmar das Thema 'Demokratie in unserer Kirche' noch einmal auf. Mehrheit und Wahrheit schlössen sich nicht zwangsläufig aus, wenn die Wahrheit auf Grundlage von Schrift und Bekenntnis gesucht werde, so der Dekan.

Er nannte den Anstieg der Kircheneintritte im Dekanat um 30 Prozent 'sehr erfreulich' – trotz gleichzeitigen Anstiegs der Austritte. Insgesamt bewege sich der Mitgliederverlust im Rahmen des allgemeinen Bevölkerungsrückgangs.

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