Landschaftspflege
Etwas fürs Auge und Nutzen für die Natur

Wie gut werden Oberallgäuer Streuwiesen gepflegt? «Sichtbar wird der Erfolg auf diesen Flächen, wenn seltene Pflanzen wie zierliches Wollgras oder Vogelarten wie die Bekassine wieder geeignete Lebensbedingungen vorfinden.» Das erklärte Stefan Pscherer, Geschäftsführer des Landschaftspflegeverbands Oberallgäu-Kempten, bei einer Besichtigung mehrerer Projekte in Immenstadt-Ratholz und Oberstdorf. Mit ihm waren der Vorsitzende des Landschaftspflegeverbands, Herbert Seger, und Landrat Gebhard Kaiser unterwegs.

Eine gute Streuwiesenpflege stand etwa am westlichen Ufer des Alpsees im Mittelpunkt: Durch eine gezielte Mahd könnten in Zusammenarbeit mit Landwirten ehemalige Streuwiesen wiederhergestellt werden, hielt Pscherer fest.

In der Oberstdorfer Ortschaft Kornau wurden im Gegensatz dazu mehrere brach gefallene Streuwiesen besichtigt. Wenn diese offenen Wiesenflächen zuwachsen sollten, so meinten die Beobachter, verlöre die Berglandschaft ihren unverwechselbaren Charakter. Erste Schritte, um die Vielfalt der Flora zu fördern, seien bereits unternommen worden.

Durch eine Renaturierung der bestehenden Moor- und Streuwiesen beim Oberstdorfer Moorschwimmbad sei der Blick auf die umliegenden Berge wieder freigemacht worden, erklärte Pscherer. An dem Erscheinungsbild hätten Erholungsuchende ebenso ihre Freude wie die Natur davon profitiere, sagte Landrat Kaiser. Lichthungrige Moor- und Streuwiesen-Pflanzen wie der fleischfressende Sonnentau und die Moosbeere könnten sich entfalten.

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