Immenstadt
«Es wäre schön, wenn wir im Herbst bauen könnten»

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Mit seinen Ideen für ein «Bergweltcenter» ist Harald Burkhart von der Immobilienfirma Burkhart Real Estate erstmals im Dezember 2008 an die Öffentlichkeit gegangen. Gut sieben Monate später hat der Investor seine Pläne - wie berichtet - zwar etwas eingedampft, doch für Burkhart gibt es keinen Zweifel, dass das Zwölf-Millionen-Euro-Projekt auf dem Höss-Areal in Immenstadt tatsächlich umgesetzt werden kann. Im Gegenteil:

«Es wäre schön, wenn wir im Herbst anfangen könnten, zu bauen», konkretisierte Burkhart seine Pläne jetzt in einer öffentlichen Stadtratssitzung. Er stellte nochmals klar, dass es «an Mietanfragen nicht mangelt» und er bereit sei, das Projekt zu finanzieren. Unter den Interessenten seien viele aus dem Sportbereich. Außerdem gebe es Gespräche mit «einem Großen, der aber nicht aus dem Modesektor kommt». Zurzeit sei man mitten drin, «die Möglichkeiten für die einzelnen Bereiche auszuloten.»

Fest stehe, dass das Bergweltcenter mit seinen Angeboten eine sinnvolle Ergänzung und Erweiterung zum bestehenden Einzelhandelsangebot in Immenstadt werden soll. «Wir wollen niemanden verdrängen», so Burkhart. Die Pläne für das insgesamt 3600 Quadratmeter große Grundstück bestünden aus zwei Teilen:

Bereich A: Der erste Bereich besteht demnach aus Handels- oder Gewerbeflächen mit je 400 Quadratmetern im Erdgeschoss, die bei Bedarf auch ins Untergeschoss erweitert werden könnten. Das Erdgeschoss soll unterteilbar sein, damit Büros, Läden, eine Bäckerei und ein Café Platz finden. Der Hauptzugang der Ladenzone soll über die Luitpoldstraße erfolgen, die direkt auf die Bahnhofstraße trifft. Im ersten und zweiten Obergeschoss sei Platz für weitere Büros und Praxen auf Flächen zwischen 40 bis 230 Quadratmetern. «Durch eine hochflexible Entwicklung sind all diese Varianten denkbar und möglich», erklärte Burkhart.

Mit einem Aufzug soll man seinen Angaben nach direkt ins Dachgeschoss gelangen, wo eine 180 Quadratmeter große, exklusive Penthouse-Wohnung entstehen soll: «Mit Hauptausrichtung nach Südwesten und direktem Blick in die Allgäuer Bergwelt.»

Bereich B: Im zweiten Gebäude sollen auf 4100 Quadratmetern über drei Stockwerke verteilt Gewerbeflächen entstehen, hauptsächlich erschlossen von der Bahnhofstraße. Im Erdgeschoss sind Verkaufsflächen von 100 bis 350 Quadratmeter geplant. Möglich sei auch eine Gesamtnutzung des Erdgeschosses mit dem ersten Obergeschoss. Auf der zweiten Etage plant Burkhart «eine zur Bergwelt orientierte Lobby» mit Café und Restaurant. Zum Thema Parkplätze sagt der Investor: «Wie groß die Tiefgarage wird, steht noch nicht fest.

» Auch, wenn das benachbarte Dobler-Areal momentan nicht mit überbaut werde, sagt Burkhart: «Ich gehe davon aus, dass Herr Dobler nachzieht.»

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