Bidingen
«Es gibt keinen Tatverdacht»

Vier Monate lang haben sie eine «unangenehme Zeit» erlebt. Dem ehemaligen Bidinger Bürgermeister Jörg-Dietmar Reinelt, seinem Nachfolger Franz Martin und Ingenieur Walter Kolb war vorgeworfen worden, beim Kanalbau in Bidingen (Ostallgäu) nicht entstandene Kosten bewusst zum Nachteil der Bürger abgerechnet zu haben. Nun steht fest: «Alle Verfahren gegen die Beschuldigten sind mangels Tatverdacht eingestellt.»

Auf Anfrage unserer Zeitung erklärte die Staatsanwaltschaft, der von den Anzeigeerstattern kritisierte Rechenfehler sei «fahrlässig, aber nicht vorsätzlich» entstanden. Dieser hatte zur Folge, dass die Kosten für die Maßnahme um 785000 Euro gestiegen waren.

Daraufhin riefen einige Personen - zum Teil anonym, zum Teil mit Namen - nach der Staatsanwaltschaft. Dies führte wiederum zu Durchsuchungen privater Wohnräume und des Rathauses.

Die drei Betroffenen wollen nun über ihre Anwälte Akteneinsicht erhalten. Sie behalten sich eine Verleumdungsklage vor.

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