Wald
Erweiterung des Hotels Berghof rückt näher

Mit dem Ziel, dem Hotel Berghof die geplante Erweiterung zu ermöglichen, ist der Gemeinderat Wald in seiner jüngsten Sitzung einen Schritt weitergekommen: Nachdem die Räte die eingegangenen Stellungnahmen zu dem betreffenden Bebauungsplan «Am Rotkreuzberg» behandelt hatten, fasste das Gremium einstimmig den notwendigen Satzungsbeschluss für diesen Bebauungsplan samt Grünordnungplan.

Ursprünglich war geplant, die Erweiterungsfläche im Bebauungsplan östlich der Bundesstraße anzusiedeln, was aber von der Straßenbaubehörde als nicht erschließungsfähig eingestuft wurde. Daraufhin wurde das Gelände südlich des bereits bestehenden Betriebs im Bebauungsplan als Erweiterungsfläche mit Parkplätzen ausgewiesen. Die während der Auslegungsfrist eingegangenen Bedenken wurden abgewogen und im Plan auch einige Änderungen vorgenommen.

Anschließend wurden die Fachbehörden und Betroffenen nochmals beteiligt. Die daraufhin erneut eingegangenen Stellungnahmen trug Architekt Werner Dehm nun vor und die Räte wogen sie ab. Dabei wurden weitere Änderungen größtenteils abgelehnt.

Es wurde nur beschlossen, in der Planbeschreibung - wie von der Unteren Naturschutzbehörde angeregt - zu fordern, dass in den Freiflächengestaltungsplan eine Durchgrünung des Parkplatzes aufgenommen wird. Zudem wird die Firsthöhe des Berggasthofs auf 10,5 Meter begrenzt. Anschließend wurde die Bebauungsplansatzung in der geänderten Fassung einstimmig beschlossen.

Bürgermeister Josef Ampßler erläuterte anschließend das geplante digitale Kanalkataster (amtliches Verzeichnis) und den ihm dafür vorliegenden Kostenvoranschlag einer Firma. Ein Teil der darin aufgelisteten Arbeiten könne in Eigenleistung erbracht werden. Auch der Wasserbeschaffungsverband plant ein solches Kataster für Wasserkanäle, Schieber et cetera.

Einstimmig wurde Ampßlers Vorschlag angenommen, mit den Arbeiten zu beginnen und die Räte «laufend» darüber zu informieren: Sie können dann jeweils bestimmen, welche Arbeiten selbst ausgeführt und welche der Firma übertragen werden.

Fundtiere: Pauschale abgelehnt

Nachdem in zurückliegenden Sitzungen bereits über eine Breitbandversorgung der Gemeinde Wald in Verbindung mit dem Landkreis diskutiert worden war, wurde jetzt beschlossen, über den Landkreis ein Büro mit der Erarbeitung der Machbarkeitsstudie zu beauftragen.

Nach kurzer Diskussion über die Verwahrkosten für Fundtiere im Tierheim Marktoberdorf waren sich die Räte einig, dass der Vorschlag des Landratsamts für eine Pauschalierung in Höhe von 50 Cent pro Einwohner zu hoch ist. Mit einer Pauschale von 30 Cent pro Einwohner, festgeschrieben auf drei Jahre, wäre das Gremium einverstanden.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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