Kempten
Erstes Baby nach künstlicher Befruchtung

Es ist 4300 Gramm schwer und kerngesund - das erste Baby, das jetzt im Klinikum Kempten-Oberallgäu nach künstlicher Befruchtung das Licht der Welt erblickte. Groß war die Freude bereits vor knapp neun Monaten im Zentrum für Reproduktionsmedizin am Kemptener Klinikum, als die erste Schwangerschaft nach künstlicher Befruchtung gefeiert wurde.

Dass jetzt die Geburt «völlig normal und problemlos» verlief und die Eltern des Buben überglücklich sind - darüber freut sich besonders der Leiter des Zentrums für Reproduktionsmedizin und Chefarzt der Frauenklinik, Professor Dr. Ricardo Felberbaum.

Das Paar, so Felberbaum, habe keine Kinder bekommen können, da die männliche Fruchtbarkeit eingeschränkt sei. Durch so genannte Intracytoplasmatische Spermieninjektion sei es gelungen, zwei Eizellen der Mutter zu befruchten und in die Gebärmutter zurück zu setzen. Eine davon habe sich eingenistet und nun zur Geburt des neuen Erdenbürgers geführt.

Das Klinikum Kempten-Oberallgäu bietet seit 2008 als erstes kommunales Krankenhaus in Bayern ein Zentrum für Reproduktionsmedizin an, an dem alle Methoden der künstlichen Befruchtung angewandt werden. Das erste Kind nach Vitro-Fertilisation wurde 1978 in England geboren.

Mittlerweile leben weltweit über eine Million Menschen, die nach künstlicher Befruchtung das Licht der Welt erblickten. Und viele, so Felberbaum, seien mittlerweile selbst Eltern geworden, meist auf natürlichem Weg: «Denn Unfruchtbarkeit wird in den seltensten Fällen vererbt».

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