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Erste "Fridays for Future"-Kundgebungen nach Beginn der Coronapandemie

"Verkehrswende - Jetzt!" forderten die Fridays-for-Future-Demonstranten in Sonthofen.
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  • "Verkehrswende - Jetzt!" forderten die Fridays-for-Future-Demonstranten in Sonthofen.
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Am Freitag haben in vielen deutschen Städten wieder "Fridays for Future"-Kundgebungen stattgefunden - das erste Mal seit Beginn der Corona-Pandemie. Bundesweit hatte die Klima-Bewegung in rund 450 Städten Kundgebungen und Aktionen geplant. Im Allgäu waren Klimaaktivisten in Kempten, Memmingen, Sonthofen, Lindau, Sonthofen, Füssen, Lindenberg und Wangen auf der Straße.

Nur Kundgebung in Kempten

In der größten Allgäuer Stadt hatten die Veranstalter 200 Teilnehmer angekündigt. Aufgrund des schlechten Wetters waren dann allerdings nur 130 Menschen vor Ort. Statt wie sonst üblich, verzichteten die Veranstalter am Freitag auf einen Demonstrationszug. Stattdessen beschränkten sie sich auf eine Kundgebung auf dem Hildegardplatz - ausgerüstet mit Mund-Nase-Masken und ausreichend Abstand.

Unter anderem mit dabei war auch die Bürgerinitiative "Kempten muss handeln". Die Initiative fordert unter anderem eine autofreie Innenstadt, einen emissionsfreien ÖPNV im 15-Minuten-Takt und den Bau der Regionalbahn von Kempten nach Oberstdorf. 


Menschenkette in Füssen

In Füssen hatten sich zur Mittagszeit rund 50 Klimaaktivisten versammelt. Statt einer Kundgebung organisierten die Verantwortlichen eine Menschenkette die vom Füssener Rathaus bis in die Fußgängerzone reichte. Auch hier hielten die Teilnehmer die Abstandsregeln ein und waren mit entsprechenden Masken ausgerüstet. Mit dabei waren unter anderem auch fünf Teilnehmer von Greenpeace. Michelle Derbach (16), eine der Organisatoren zeigte sich mit der Teilnehmerzahl zufrieden. 

Demonstranten ziehen durch Sonthofen

Auch in Sonthofen wurde demonstriert. Einige der Aktivisten reisten von Immenstadt und Oberstdorf gesammelt mit dem Fahrrad an. Der Verkehr war das zentrale Thema der Kundgebung vor dem Rathaus in Sonthofen: "Verkehrswende- Jetzt!" lautete das Motto. Die FfF-Aktivisten fordern laut Versammlungsleiterin Ronja Lacher unter anderem die B12 nicht auszubauen, das Autofahren unattraktiver zu machen, dafür aber den ÖPNV etwa mit der Einführung eines 100-Euro Tickets zu stärken.

Nach der Kundgebung vor dem Rathaus in Sonthofen zogen die Demonstranten noch durch die Stadt.
  • Nach der Kundgebung vor dem Rathaus in Sonthofen zogen die Demonstranten noch durch die Stadt.
  • Foto: Julian Hartmann
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Außerdem sei es darum gegangen aufzuzeigen, dass die Klima-Krise trotz Corona nicht schlafe. "Gegen die Klimakrise gibt es keine Impfung", sagt die 17-jährige Lacher. Die Politik solle beim Klimaschutz nun die gleiche Entschlossenheit zeigen, wie bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie. Man müsse jetzt handeln, das Erreichen des 1,5 Grad-Ziels sei "eine absolute Notwendigkeit." Nach der Kundgebung zogen die Demonstranten noch durch Sonthofen. Wegen Corona mussten alle Teilnehmer während der gesamten Veranstaltung Masken tragen.

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