Gemeinderat
Erneuertem Elbsee-Pfad den Weg geebnet

45000 Euro soll die Erneuerung des maroden Wanderweges rund um den Elbsee kosten. 18000 Euro davon übernimmt Aitrang, wie die Gemeinderäte am Montag einstimmig beschlossen. Diese Summe stellte der Aitranger Rat jedenfalls im Haushalt 2011 bereit. Der Wegebau im Schilf des Elbsees soll aber bereits diesen Winter ausgeführt werden.

Mit den 18000 Euro Beteiligung hält sich die Gemeinde Aitrang an den Finanzierungsschlüssel, den Jürgen Schweikart mit seinen Bürgermeisterkollegen Johann Stich (Ruderatshofen) und Wolfgang Schramm (Unterthingau) austüftelte. Die drei Bürgermeister haben vorgeschlagen, die 45000 Euro auf ihre Gemeinden aufzuteilen: Demnach zahlen Aitrang und Ruderatshofen davon jeweils 40 Prozent, Unterthingau 20 Prozent (9000 Euro).

Nicht über die Köpfe der Anlieger hinweg entscheiden

Wie Schweikart im Gemeinderat betonte, handle es sich bei diesen Summen aber um «Obergrenzen». Durch Eigenleistung der Bauhöfe und freiwillige Helfer (Stichwort Rentner-Arbeitsgruppe) könnten noch Kosten gespart werden. Außerdem will die Allgäuer Moorallianz, wie berichtet, den Weg zu 50 Prozent (sprich mit 22500 Euro) bezuschussen.

Schweikart zufolge könne dieser Zuschuss aber sogar noch höher ausfallen.

In der Sitzung erteilte er Zuhörer Werner Holderried das Wort. Der Elbseerundweg verläuft zum Teil auf Flächen, die Holderried gehören. Er sei grundsätzlich nicht gegen den Weg, zumal er diesen zuvor eh schon geduldet habe, so Holderried. Wenn der Weg aber nun offiziell zum öffentlichen Weg werde, brauche er rechtliche Klarheit, unter anderem, was die Wegerechte betrifft. Noch in der Sitzung versprach der Bürgermeister, sich darum zu kümmern. Im Gespräch mit der AZ machte Schweikart gestern dann deutlich, dass Holderried weiterhin sein Fahrtrecht im Bereich des Wanderweges wahrnehmen könne. Zudem sei die Weidegenossenschaft, der Nachbarflächen dort gehören, zu einem Grundstückstausch mit Holderried bereit.

Und wie Theo Frey in der Sitzung sagte: «Der Beschluss heißt, dass wir das Budget zur Verfügung stellen, wenn alle offenen Fragen geklärt sind. Wir bauen nicht über die Köpfe der Anlieger hinweg.»

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