Erfreuliche Preisentwicklung

Ketterschwang | kau | Gutes Sitzfleisch wurde den Mitgliedern der Bezirkszuchtgenossenschaft Kaufbeuren (BZG) bei der Jahresversammlung abverlangt. Vorsitzender Adolf Schmid hatte eine lange Tagesordnung zusammengestellt.

Erfreulich war aus seiner Sicht, dass im vergangenen Geschäftsjahr für die Landwirtschaftsbetriebe finanziell mehr übrig geblieben ist. Geschäftsführer Remigius Erhardt trug einen Kassenbericht vor - mit einem Plus am Ende und ohne Auffälligkeiten. Die Entlastung durch die Versammlung war damit eine Selbstverständlichkeit. Stefan Immler präsentierte einen Überblick der Veränderungen im Bereich der Leistungsprüfungen. Der Milcherzeugerring im Altlandkreis Kaufbeuren bleibe demnach selbständig, die Abrechnungen würden zukünftig aber in Kempten bearbeitet.

Für die Wahl zweier Vertreter in den Allgäuer-Herdebuch-Gesellschaftsausschuss stellten sich für die nächste Amtsperiode von fünf Jahren drei Kandidaten. Die 95 stimmberechtigten Mitglieder wählten Christoph Nieberle (Frankenried), und Johann Ostenried (Leinau) als Vertreter und Karl Anwander (Waalhaupten) als deren Stellvertreter. Auch für den Milcherzeugerring waren für die nächsten fünf Jahre Vertreter der BZG Kaufbeuren zu wählen. Dies sind: Josef Amberger (Buchloe), Josef Hefele (Gutenberg), Josef Müller (Oberostendorf), Christoph Nieberle (Frankenried) und Johann Ostenried (Leinau). Adolf Schmid (Baisweil) und Christian Steuer (Gennachhausen) erhielten als Nachrücker ein gemeinsames Mandat.

Landrat Johann Fleschhut stellte heraus, dass in der Landwirtschaft im Ostallgäu eine positive Stimmung vorherrsche. Seiner Auffassung nach, sei diese Einstellung wichtig, damit auch der Nachwuchs in der Landwirtschaft für diesen Beruf wieder eine Zukunft sieht. Die Landwirtschaft habe eine nachhaltige Bedeutung. Sei es in der gentechnikfreien Lebensmittelproduktion oder der alternativen Energieerzeugung.

Auch die Landtagsabgeordnete Angelika Schorer sprach ein Grußwort. Sie teilte mit, dass der Landtag eine höhere Bezuschussung für das Allgäu beschlossen habe. Erfreulich sehe sie, dass Landwirte mit einem etwas höheren Erzeugerpreis besser entlohnt werden.

Landwirtschaftsdirektor Ludwig Mößmer trug die Leistungsergebnisse in der BZG Kaufbeuren vor, wobei er die Wirtschaftlichkeit des Braunviehs in der Region hervorhob. Auch bei der Vermarktung der Tiere stelle sich aufgrund des Bedarfs an Fleisch eine erfreuliche Erzeugerpreisentwicklung ein. Dr. Franz Götz gab aus amtstierärztlicher Sicht eine Übersicht über den aktuellen Stand bei der Blauzungenkrankheit, Rindertuberkulose und den neuen Richtlinien zum Tiertransport.

Hermann Zuchtriegel von der Besamungsstation Greifenberg referierte über die Zuchterfolge. Momentan bestünde ein Boom bei der Braunviehbesamung. Allerdings seien die Gebühren angehoben worden, was hauptsächlich auf die gestiegenen Futterkosten für die Stiere zurückzuführen sei.

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