Erfahrener Helfer an der Seite

Füssen | pm | Am Freitag, 18. Januar, fällt im Hopfener Hotel Eggensberger der Startschuss für die Zweite Runde des Projekts 'Cross-Mentoring Allgäu', mit dem Nachwuchsführungskräfte gefördert und unterstützt werden sollen. Neun Tandems machen diesmal mit: Mentee und Mentor führen ein Jahr lang regelmäßig Gespräche. Der Mentor stellt dabei seinem Schützling seine Berufs- und Lebenserfahrung zur Verfügung. Um Fachwissen geht es nur am Rande: Führungsqualitäten und soziale Kompetenzen sollen gestärkt werden, die man weder an der Universität noch bei 'Power-Seminaren' erlernt. 'So ein Mentor ist deshalb Gold wert', sagt Projektleiterin Brigitte Protschka.

Mit dabei sind Nestlé Deutschland aus Bießenhofen, Sozialbau Kempten, Pro Medita aus Füssen, das Klinikum Oberallgäu, Dirk Pfeifer Events aus Füssen, das Bio- und Wellnesshotel Eggensberger aus Hopfen, Expert Braun Elektro aus Marktoberdorf und die Stadt Füssen. Ins Allgäu war das Mentoring durch das Leader-plus-Projekt 'Mentoring für Frauen in ersten Führungspositionen' gekommen. Das Netzwerk der Teilnehmer des damaligen Projektes funktioniert bis heute: Die Mentees treffen sich hin und wieder und einige halten auch noch Kontakt zu ihren Mentoren. Für manche ist daraus ein Freund und Berater fürs Leben geworden.

Nicht jede Führungsperson eignet sich für das Projekt

Die Suche nach Mentoren sei ein wesentlicher Teil der Gesamtorganisation, erklärt Projektleiterin Protschka. 'Aus Interviews mit den Mentees wissen wir, welche Anliegen und Fragen sie jeweils haben.' Dafür wird dann ein passener Mentor gesucht. Zwischenzeitlich habe man schon einen Pool. 'Es gibt immer einige Mentoren, die uns signalisieren, dass sie gerne noch einmal zur Verfügung stehen', so Protschka, 'das schätzen wir natürlich sehr. Wenn wir eine passende Mentee finden, greifen wir gerne auf erfahrene Mentoren zurück.' Denn nicht jede Führungsperson sei geeignet.

Mentee und Mentor lernen sich schon vor dem Start kennen

Mentee und Mentor lernen sich vor dem offiziellen Projektstart kennen und teilen erst nach diesem ersten, persönlichen Austausch mit, ob sie gemeinsam ins Projekt gehen. Bei der Auftaktveranstaltung werden sie dann auf den Mentoringprozess vorbereitet. Neben dem Kennenlernen der anderen Projektteilnehmer steht ein Workshop über die eigene Rolle und die Möglichkeiten des Mentoring im Mittelpunkt. Weitere Workshops schulen spezifische Führungseigenschaften und fördern die 'Balance zwischen Privatleben und Beruf'.

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