Ingenried-Erbenschwang
Erbenschwang feiert in historischem Gewand

950 Jahre ist es her, seit der Ortsteil Erbenschwang der Gemeinde Ingenried erstmals urkundlich erwähnt wurde. Dieses Jubiläum feierte die ganze Gemeinde im Rahmen eines historischen Dorffestes. Nahezu alle Bürger waren dabei auf den Beinen und lockten mit ihrem erlebnisreichen und interessanten Angebot zum Jubiläumstag mit einer Menge an Besuchern und vielen Ehrengästen. Dabei spielte auch das Wetter mit und machte den ganzen Tag zu einem herrlichen Festtag.

Mit der ersten Nennung im Jahre 1059 in einer Schenkungsurkunde des Königs Heinrich IV. an den Augsburger Bischof ist Erbenschwang der am frühesten belegte Siedlungsname in der späteren Gemeinde Ingenried. Die Bedeutung «Weideland des Erbold» weist auf den ursprünglichen Flurnamen und seine ersten Siedler hin.

Der Festgottesdienst unter freiem Himmel mit Pfarrer Joachim Schnitzer und Pfarrer Winner war der Auftakt zum großen Festtag. Gleich im Anschluss eröffnete das historische Dorffest mit vielen Attraktionen und Vorführungen. Insgesamt 29 Gruppen der örtlichen Vereine und Organisationen versammelten sich rund um die Erbenschwanger Kirche mit ihren Ständen und Ausstellungen. Dort stellten sie das Leben, Handwerk und Berufe der früheren Zeiten lebendig dar.

Immer neue Vorführungen

In einem bunten und interessanten Aktionsprogramm wurde gezeigt, wie die Leute in Erbenschwang und der umliegenden Region lebten und arbeiteten. Ständig konnten die zahlreichen Besucher neue Vorführungen genießen. Genießen konnte man auch die kulinarischen Leckerbissen, die an verschiedenen Stellen von den Vereinen zubereitet wurden. Die Musikkapelle und weitere Gruppen sorgten für die musikalische Unterhaltung.

Alle Bürger der Gemeinde Ingenried waren irgendwie in den Festablauf eingebunden und hatten sich allesamt, dem Anlass entsprechend, mit historischen Gewändern gekleidet, um das Gesamtbild zusätzlich zu verschönen. Bis in den Abend hinein schwärmten die Besucher zum großen Fest, das am Abend bei Kerzenlicht und Fackelschein ausklang.

Hier fehlten auch die Feuerschlucker und der Nachtwächter nicht. Ein gelungener Tag wurde mit großem Lob von jedem Besucher belohnt.

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