Memmingen
Entwickeln und gestalten

Die Sommerpause des Memminger Stadtrats neigt sich langsam ihrem Ende entgegen. Im September stehen wieder Ausschusssitzungen an. Welche Projekte und Themen sie dann angehen wollen, haben uns Vertreter der einzelnen Parteien und Gruppierungen auf Anfrage berichtet. Dabei hoben alle auf eine weitere Belebung der Altstadt ab, nannten aber auch andere Ideen.

Margareta Böckh, stellvertretende CSU-Fraktionsvorsitzende: «Es müssen Konzepte her, sowohl was die Sanierung des Zehntstadels in Steinheim anbelangt als auch den Platzbedarf der Feuerwehren in Memmingen. Gleichzeitig müssen wir uns im Stadtrat darüber Gedanken machen, wie die dringend benötigte Umfahrung von Dickenreishausen realisiert werden kann.»

Werner Häring, SPD-Fraktionschef: «Der Stadtrat muss eine Entscheidung über das neue Frei- und Hallenbad treffen, sodass 2010 mit dem Bau begonnen werden kann. Ferner wird sich die SPD für eine Öffnung des Bahnhofs nach Osten einsetzen. So sollte der Fußgängertunnel unter den Gleisen einen Zugang von Osten her erhalten und dort zugleich neue Parkplätze geschaffen werden.»

Hermann Zelt: Vizefraktionschef der Freien Wähler: «Bei der Neugestaltung des Schrannenplatzes muss die dortige Aufenthaltsqualität wesentlich gesteigert werden. Zudem streben wir an, dass die Weihnachtsbeleuchtung für die kommenden Jahre auf sichere Beine gestellt wird. Dafür ist ein neues Konzept nötig, in das auch die Stadt eingebunden sein muss.»

Professor Dr. Dieter Buchberger, ÖDP-Fraktionsvorsitzender: «Wir fordern schon länger eine Reduzierung der Parkzeiten am Schweizerberg, am Roßmarkt und beim Klösterle, um die Kundenfrequenz in der Innenstadt zu erhöhen. Ein Radweg vom Kempter zum Ulmer Tor ist ebenso nötig wie eine Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs.»

«Ziegeltörle sanieren»

Christiane Wilhelm, stellvertretende Fraktionsvorsitzende des Christlichen Rathausblocks: Der Bau eines neuen Frei- und Hallenbads muss endlich in die Gänge kommen. Ebenso muss das neue Baugebiet Süd in Dickenreishausen vorangetrieben werden. Ein weiteres wichtiges Projekt, für das wir uns stark machen werden, ist die Sanierung des maroden Quartiers Ziegeltörle im Osten der Stadt. Hier muss dringend etwas geschehen.»

Corinna Steiger, stellvertretende Gruppensprecherin der Bündnisgrünen: «Wir müssen weiter dran bleiben, dass mit dem Bau der städtischen Realschule wirklich nächstes Jahr begonnen wird. Darüber hinaus sollte die Stadt bei neuen Baugebieten so weit als möglich festlegen, dass dort stets eine bestimmte Anzahl an Passivhäusern gebaut wird.»

Günther Bischoff, stellvertretender FDP-Gruppensprecher: «Die Stadtratsarbeit muss transparenter und Anträge im Internet veröffentlicht werden. Wir wünschen uns lebhaftere Diskussionen im Stadtrat und weniger Vorabentscheidungen durch die Fraktionsvorsitzenden und den Oberbürgermeister im stillen Kämmerlein, die dann im Stadtrat nur noch abgenickt werden. Ferner wird sich die FDP für einen Lärmschutz im Zuge der Elektrifizierung der Bahnstrecke Memmingen-Lindau einsetzen.»

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