Marktoberdorf
Enger zusammenrücken

Mit lautstarken Böllerschüssen, Marsch und Walzer begrüßten gestern die Marktoberdorfer das Jahr 2010 beim Neujahrsempfang auf dem Stadtplatz. Hunderte von Bürgerinnen und Bürgern waren gekommen. Das Geschehen der vergangenen zwölf Monate in der Stadt fasste Bürgermeister Werner Himmer in seiner Ansprache zusammen. Sein Ausblick auf 2010 war gleichzeitig ein Appell an die Bürger, zusammenzurücken und gemeinsam Hürden zu meistern. Denn allen müsse bewusst sein: Ab diesem und noch mehr in den kommenden Jahren werde der finanzielle Rahmen in Marktoberdorf deutlich enger werden. «Auch wir alle hier in Marktoberdorf werden uns damit abfinden müssen, dass nicht alles Wünschenswerte machbar sein wird.»

Als wichtigste Projekte, die heuer angepackt werden, nannte Himmer die Entscheidung Neubau oder Sanierung der St.-Martins-Schule sowie den Ausbau des nördlichen Teils der Bahnhofstraße. Er sei zuversichtlich, so Himmer, dass Ergebnisse des geplanten Architektenwettbewerbs für diesen Bereich zumindest in Teilen heuer umgesetzt werden können. Möglichkeiten für sinnvolle Entwicklungen einzelner Stadtviertel sollen darüber hinaus ausgelotet werden.

In seiner Bilanz für 2009 nannte er an erster Stelle die Fertigstellung der Kinderkrippe. Mit hohem Kostenaufwand seien das Hallenbad und das Modeon saniert worden, sehr weit fortgeschritten sei die Sanierung der Hauptschule.

Richtig voran gegangen seien die Planungen für die Umgehungsstraße und sehr intensiv beschäftigt hätten sich Stadtrat und Lenkungsgruppe von «Mitten in Marktoberdorf» mit der Entwicklung der Innenstadt. Im Einzelhandelskonzept und Verkehrsgutachten sehe er wichtige Entscheidungshilfen für weitere Planungen. Das Fernwärmenetz sei in Betrieb gegangen und eine ganze Reihe von Tiefbaumaßnahmen konnten abgeschlossen werden.

Dank an Bürger und Firmen

Gegenüber Bürgern und Institutionen sei die Stadt bei den freiwilligen Leistungen sehr aufgeschlossen gewesen. Es seien wieder einige kulturelle und sportliche Höhepunkte und zahlreiche Jubiläen gefeiert worden. Dank sagte Himmer all jenen, die sich aktiv am Stadtleben beteiligten und den Firmen. Er hoffe, so Himmer, dass «unsere Betriebe, allen voran die Firma AGCO/Fendt, die kommende Zeit einigermaßen unbeschadet überstehen werden.»

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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