Förderung
Endlich Start frei für einen schöneren Ortskern in Buchenberg

Nachdem die Gemeinde Buchenberg bei der Bewerbung im vergangenen Jahr nicht zum Zuge gekommen ist, hat sich nun über die 'politische Schiene' ein Weg eröffnet, das geplante Projekt zur Ortsverschönerung mithilfe der Städtebauförderung doch noch umzusetzen.

Dabei sollen der Kirchenvorplatz und das Rathausumfeld neu gestaltet werden. Dies erklärte Bürgermeister Toni Barth in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Im August sei von der Regierung von Schwaben der Bewilligungsbescheid eingegangen und nun gelte es, schnellstmöglich zu handeln.

Architektin Marita Zinth stellte das Planungskonzept vor, das während der vergangenen anderthalb Jahre in enger Zusammenarbeit mit dem Bauausschuss entstanden ist, und nun in zwei Bauabschnitten realisiert werden soll. Es geht um die Umgestaltung eines Areals im Herzen Buchenbergs mit einer Gesamtfläche von 3 000 Quadratmetern, nämlich dem Rathausumfeld mit Kirchenvorplatz (einschließlich der Kirchenparkplätze und des Zugangs zum Leichenhaus).

Vorgesehen ist dabei unter anderem die Sanierung und Ergänzung der bestehenden Kirchenmauer, eine 'würdige Gestaltung des Kirchhofs' mit Brunnen, Bäumen und einer großzügigen Treppenanlage in Richtung Dorf. Für mehr Aufenthaltsqualität soll eine Sonnenterrasse mit Sitzstufen an der Südseite des Rathauses sorgen. Eine 'Belebung' des Platzes verspricht sich die Architektin zudem mit einem Durchgang vom Touristenbüro Richtung Kirche.

Als Ziel gilt die Belebung des Ortskerns durch mehr Aufenthaltsqualität. Am Kirchenparkplatz werden zwei Behindertenparkplätze entstehen, um von hier aus über eine neue Anlage barrierefrei in die Kirche zu gelangen.

Diskutiert wurde die Tatsache, dass der Umgestaltung einige Parkplätze zum Opfer fallen werden. Hier bestünde die Möglichkeit, einen Ausgleich am Landjugendheim zu schaffen. Die Gesamtplanung wurde vom Gremium einstimmig genehmigt, Maria Zinth wird somit die Ausschreibung vorbereiten.

Die veranschlagten Gesamtkosten belaufen sich auf knapp 650 000 Euro. Erwartet wird eine Kostenbeteiligung von Landkreis und Kirche (bis zu 40 000 Euro).

Die verbleibende Summe finanziert sich zu 60 Prozent durch Zuschüsse aus der Städtebauförderung, auf die Gemeinde entfallen dann noch etwa 305 000 Euro (zuzüglich 10 000 Euro für die Rathaustrockenlegung). Auf weitere 40 000 Euro käme die Öffnung des Rathauses Touristenbüro zur Kirche hin. Barth erläuterte, wird diese Maßnahme nur realisiert, wenn sie bezuschusst wird.

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