Eisenberg
Einzigartige Harmonie

Als traumhaft und großartig gelungen kann man das Frühjahrskonzert der Musikkapelle Eisenberg beschreiben. In der bis auf den letzten Platz besetzten Halle herrschte schon nach wenigen Vorträgen eine warme, wohltuende Harmonie, die bis zur letzten, der vierten Zugabe anhielt. Dirigent Markus Brenner hatte zum Konzertauftakt mit dem «Chicago Festival» einen sehr anspruchsvollen Titel gewählt. Doch den Musikanten war von Anfang an keinerlei Nervosität oder Unsicherheit anzumerken. Die Auswahl der Stücke und das Zeitmaß des Konzerts trugen ebenfalls dazu bei, dass das Publikum nicht überfordert wurde und einfach rundum begeistert war.

Vorsitzender Georg Wiedemann freute sich, dass auch Pfarrer Niklewicz und Bürgermeister Stapf sowie den stellvertretenden Bezirksdirigenten Robert Schweiger zum Frühlingskonzert gekommen waren. Sie alle hörten dann ein «Symphonik-Porträt» aus der «West Side Story», wie alle anderen Programmpunkte auch von Carmen Voigt souverän erklärt und angekündigt. In dieser Komposition folgen majestätisch erhabenen Klängen Walzerpartien von beschwingter Leichtigkeit, die durch starke, doch nicht vorherrschende Posaunen enorme Wirkung erzielten.

In «From Jazz Suite, The Second Waltz» fühlte sich das Publikum fast nach New Orleans versetzt und ging begeistert mit. Danach wurde es wieder Bayerisch mit dem «Klarinettenmuckl».

Dabei konnten die zwei Solistinnen Pauline Kössel und Regina Dopfer ihr großartiges Können unter Beweis stellen. Sie meisterten das Paradestück von Franz Bummerl bravourös. Nach dem sehr ansprechenden und niveauvoll gespielten Konzertmarsch «Atlanta 96» kam die Pause.

Sagenhafte vier Zugaben

Der zweite Teil begann mit einer «Kleinen Ungarischen Rhapsodie» und setzte sich fort mit «Calling Cornwall». Hier überzeugten Karl Friedl am Flügelhorn und Barbara Eberle am Bariton mit graziösen, unter die Haut gehenden Duetten. Auch alle weiteren Stücke gefielen großartig, so dass am Ende vier Zugaben erklatscht wurden. Deshalb ergeht an alle Mitglieder des Klangkörpers und insbesondere an Dirigent Markus Brenner ein dickes und von Herzen kommendes Lob.

Brenners gelassene und zurückhaltende Art hat sicher viel zur einmalig guten Stimmung bei diesem Konzert beigetragen. (ag)

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

© Allgäuer Zeitungsverlag GmbH / rta.design GmbH

Powered by PEIQ

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen