Kaufbeuren
«Eintrittskarten» fürs Studium

Nachdem vor kurzem 80 Abiturienten mit der Allgemeinen oder der fachgebundenen Hochschulreife verabschiedet worden waren, wurden diesmal an der Fachoberschule und Berufsoberschule Kaufbeuren (FOS/BOS) 423 jungen Männer und Frauen die Allgemeine Fachhochschulreife bestätigt. Damit hat die FOS/BOS in diesem Jahr für ihre achtzehn 12. und vier 13. Klassen insgesamt 503 Hochschul- und Fachhochschulreifezeugnisse überreicht.

Schulleiter Georg Renner begrüßte Schüler, Eltern, Lehrer, Ehrengäste, Vertreter der Stadt, Sponsoren sowie die Big Band und konnte stolz verkünden, dass nach 40 Jahren FOS/BOS alleine an diesem Abend 20000 FOS/BOS-Absolventen ihre Zeugnisse bekommen. Oder anders gesagt: Die FOS/BOS erteile inzwischen in Bayern 44 Prozent der «Eintrittskarten» in ein Studium. «Wer mit seinen Talenten nicht arbeitet, der machts falsch, heute noch genauso wie zu biblischen Zeiten», so Renner, «und wer sich nichts zutraut, kann auch nichts erreichen.» Pfeffer ins Programm brachten eingestreute Kurzszenen der Theatergruppe sowie Stücke des Bläserensembles von FOS/BOS-Technikern. Isabella Thordsen glänzte mit ihrer Blockflöte. Für weitere viel beklatschte Töne sorgten Kristina Luitz und Janina Unbehaun mit ihren stimmlichen Darbietungen.

Mit eher klassischem Gesang erfreute Lisa Rau - begleitet am Klavier.

Bürgermeister Gerhard Bucher versicherte den jungen Absolventen, dass Zuversicht und eine Portion Optimismus durchaus angebracht seien. Markus Pferner, Schulreferent der Stadt, appellierte an die Schüler, gestärkt neue Herausforderungen zu suchen. Der Geist des Neuanfangs, dem bekanntlich ein Zauber innewohne, dürfe nicht erlahmen. Thomas Denninger und Christian Riske überbrachten die Grüße des Elternbeirats und riefen den Absolventen zu: «Denkt an den tollen Abschluss, den ihr gemacht habt! Sie habens drauf.» Für den Förderverein der Schule traten Horst Denninger und Ralf Geschwendner ans Mikrofon, wobei letzterer vor allem die Arbeit und die Erfolge des Fördervereins herausstellte und sich für die Unterstützung aller Spender und Mitglieder bedankte.

Denninger untersuchte und erklärte locker, aber feinsinnig und jeweils mathematisch korrekt definiert den Weg der Schüler bis zum heutigen Fachabitur.

Marina Fix, Köksal Motor und Tanja Paulweber bedankten sich wohlwollend bei Schulleitung und -verwaltung. Inzwischen hatten die Moderatoren Kerber und Heiß die Veranstaltungsorte Schule und Stadtsaal in Ferienclubs verwandelt und es war schon erstaunlich, welche Aspekte ihres bebilderten Jahresrückblicks - in dem die angesprochenen Gruppen (Theater, Homepage, Sanitäter, Big Band, Event-Team, Energieberater) jeweils gleich noch geehrt wurden - auch in der Clubatmosphäre vorgestellt werden konnten.

Den Schlussakkord setzte in beiden Veranstaltungen Tiny Schmauch mit der Big Band. (az)

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