Bildung
Einsatz für Kaufbeuren als Hochschulstadt

In einer einstündigen Unterredung warben der Kaufbeurer Landtagsabgeordnete Bernhard Pohl, der Unterallgäuer Landrat Hans-Joachim Weirather, und die Bezirksrätin Agnes Schragl von den Freien Wählern (FW) beim bayerischen Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch dafür, in Kaufbeuren eine Außenstelle der Hochschule Kempten mit dem Schwerpunkt 'Gesundheit und Generationen' einzurichten. Auch das Unterallgäu würde von der Hochschuleinrichtung profitieren: In Bad Wörishofen könnte die praktische Ausbildung stattfinden. Die Hochschule Kempten habe hierzu bereits ein Konzept erstellt. Heubisch fand die Idee laut Pohl sehr interessant, ohne sich in der Sache selbst schon festzulegen.

Fliegerhorstgelände im Visier

Die Außenstelle könnte anlässlich der Konversion nach Abzug der Bundeswehr auf dem ehemaligen Fliegerhorstgelände in Kaufbeuren entstehen. 'Hier bietet es sich an, mit der BIMA, der Immobilienverwaltung der Bundeswehr, zu reden, ob nicht benötigte Gebäude auf dem Fliegerhorst verwendet werden können', so Pohl.

Bekanntlich stehen in einigen Jahren vermutlich viele der Hörsäle leer. Während die theoretische Ausbildung in Kaufbeuren stattfinden soll, könne die Praxis schwerpunktmäßig in Bad Wörishofen erfolgen, denn die Kneippstadt sei ein anerkanntes Kompetenzzentrum im Bereich Heilkunde, Reha und Physiotherapie.

Pohl bewertete den Termin insgesamt positiv: 'Wir freuen uns, dass der Minister den Plänen aufgeschlossen gegenübersteht.

Kaufbeuren brauche diese Hochschule dringend, um den Wegzug der Bundeswehr zu kompensieren.

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