Geringverdiener
Einige hundert Kemptener und Oberallgäuer gelten als arm, obwohl sie arbeiten

An manchen Tagen möchte sich Nadine (Name geändert) in eine Ecke setzen und weinen. Nach Feierabend zum Beispiel, wenn sie zur Wohnung ihrer Eltern ins Oberallgäu fährt. Dort schläft sie auf einer Matratze auf dem Fußboden des Wohnzimmers.

Nadine ist 24 Jahre alt und arbeitet. Für eine eigene Wohnung hat sie nicht genügend Geld. Prekär beschäftigt, nennt die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi das, übersetzt heißt das: Nadine ist arm trotz einer Arbeitsstelle. So wie einige hundert Menschen in Kempten und dem Oberallgäu. Tendenz: steigend.

In Deutschland gelten 12,5 Millionen Menschen als arm, elf Prozent mehr als noch vor wenigen Jahren sind das laut Verdi. Die Dienstleistungsgewerkschaft gibt diesen Schicksalen in der Ausstellung 'Prekäres Leben, prekäre Arbeit, prekäre Zukunft' Raum (bis 28. Oktober, Verdi-Haus, Hirnbeinstraße).

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Dienstagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Kempten, vom 06.10.2015.

Die Allgäuer Zeitung erhalten Sie im ganzen Allgäu

Autor:

Stefanie Heckel aus Kempten

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