Kaufbeuren
Eine spärliche Zwischenbilanz

Der Aufwand im Vorfeld war riesig: Im Stadion wurden rund 2500 Sitzplätze aufgebaut und eine 90 Quadratmeter große Leinwand installiert. Jetzt, zwei Tage vor Ende des ersten «Filmfestivals Allgäu», fällt die Zwischenbilanz seitens des ESV Kaufbeuren eher spärlich aus. Ein wenig mehr Zuspruch hatten sich die Veranstalter erwartet, meint Claus Tenambergen, der mit seiner Marketingagentur das Filmfestival ehrenamtlich unterstützt.

300 bis 400 Gäste seien im Durchschnitt an den ersten sechs Tagen jeweils in die Sparkassen Arena gekommen. Die beiden Ausreißer: «Illuminati» am Sonntagabend und die Premiere des ESVK-Streifens «Operation Aufstieg» mit rund 800 Gästen am Freitag, wobei auch diese Besucherzahl hinter den Erwartungen liege. «Am Anfang hat sicherlich das schlechte Wetter eine Rolle gespielt. Aber alles in allem hätten wir uns schon mehr Resonanz erhofft», so Tenambergen.

An den meisten Tagen hätten die Kinogäste den ganzen Abend in der Sparkassen Arena verbracht. Sprich: bei Vorprogramm, Film und der Party danach. Nur am Samstagabend, beim Auftritt des Radiomoderators Florian Weiss, habe man auch nach 23 Uhr noch regen Zuspruch verzeichnet.

Kritik an spätem Beginn

Die Kritik vieler Kaufbeurer, ein Start der Filme um 21 Uhr sei zu spät, kann Tenambergen nachvollziehen. Gerade an Werktagen sei dies für einige Interessenten ein Grund gewesen, nicht zum Filmfestival zu kommen. «Wir haben aber diese Startzeit bewusst so gewählt», sagt Tenambergen. Die Qualität des Bildes sei aufgrund der einbrechenden Dunkelheit eben wesentlich besser. Trotzdem haben die Veranstalter eine Programmänderung beschlossen: Die Vorpremiere von «Ice Age 3» am Mittwoch beginnt bereits um 20 Uhr. Tenambergen: «Wir wollten damit gerade Familien entgegenkommen, die mit ihren Kindern diesen Film anschauen wollen.»

Derweil planen die Organisatoren schon weiter: «Eine Veranstaltung dieser Größenordnung muss sich erst einmal etablieren. So etwas muss sich herumsprechen. Wir haben unsere Erfahrungen gemacht und wissen, was wir ändern müssen», meint Tenambergen. Und so sei auch in den kommenden Jahren vorgesehen, das Eisstadion während der Sommermonate für größere Veranstaltung zu nutzen.

Ab Donnerstag wird «Operation Aufstieg» bereits im Kaufbeurer Corona-Kinoplex gezeigt.

www.filmfestival-allgaeu.de

>

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

© Allgäuer Zeitungsverlag GmbH / rta.design GmbH

Powered by PEIQ

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen