Pfronten
Eine Region feiert sich - mit Freunden

Liebe geht durch den Magen - auch die zwischen Gemeinden. Mit dem Duft von Käse, Speck und Zwiebeln lockten die Gäste aus der Partnergemeinde Thoiry die Besucher an ihren Stand gestern beim «Tag der Regionen» in Pfronten. 250 Portionen Tartiflette, einem Gericht mit Kartoffeln und Reblonchon-Käse fanden reißenden Absatz. Bürgermeister Gérald Dentinger war mitgereist, um bei seinem ersten Besuch in Pfronten die zehnjährige Freundschaft beider Gemeinden zu feiern. Im Rathaus stellten französische Künstler ihre Werke aus - leider nur für einen Tag.

Auch aus der heimischen Landwirtschaft wurde so manche Köstlichkeit aufgetischt: vom geräucherten Fisch, erfrischendem Joghurtgetränk, der Schafswurst, dem Federweißen bis zum großen Kuchenbuffet. Für Bürgermeister Beppo Zeislmeier ist der «Tag der Regionen» etwas «ganz Besonderes», wie er sagte. Dr. Alois Kling, Chef des Kemptener Landwirtschaftsamtes war es «eine Freude einen solch beispielhaften Tag in der Region zu haben, der auch die richtige Plattform biete für die Imagekampagne «Herbstmilchwochen», eine Aktion für das wertvolle Naturprodukt. Der von ihm als «Geburtshelfer» dieses Tages bezeichnete Alfons Haf betonte, wie sinnvoll der Klimaschutz durch kurze Wege sei. Gutes Beispiel sei der «PfAD»-Bauernladen in Pfronten.

Auch der von Norbert Fischer am Haus des Gastes aufgestellte ein Kubikmeter schwere Holzstamm soll die Menschen zum richtigen Umgang mit dem wertvollen Rohstoff Holz anregen.

Untermalt wurde nicht nur der Bauern- und Handwerkermarkt von musikalischen Weisen, auch an vielen anderen Stellen hatten sich Musikanten eingefunden. So waren in der Meilinger Straße die dumpfen Töne der drei Didgeridoos zu hören. Wer wissen wollte, wie ein Blockheizkraftwerk funktioniert, wie Perlenschmuck gefertigt, ein Rennrodel gebaut oder Bier gebraut wird, der konnte sich an diesem Tag ebenfalls informieren.

In der St.-Vinzenz-Klinik war gestern von Krankenhausatmosphäre nicht viel zu spüren. «Den ganzen Tag über hatten wir viele Interessierte im Haus, die sich ein Bild von der Klinik und unserer Arbeit machen wollen», so Dr. Markus Brenner. Nach seinem Vortrag über geriatrische Rehabilitation zeigte er den Besuchern auch Räume der fast fertiggestellten neuen Abteilung.

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