Bürgerversammlung
Eine Million Euro für Baumaßnahmen

Die Bürgerversammlung in Aitrang war gut besucht. Die Interessierten erkundigten sich über die Arbeiten in der Gemeinde und mahnten Unerledigtes wie die Sanierung der Lindenstraße an. Bürgermeister Jürgen Schweikart und VG-Kämmerin Angela Unger nahmen zum Haushalt Stellung und betonten dabei besonders die hohen Investitionen der Kommune mit über einer Million Euro. Diese führen heuer zu einer Erhöhung des Schuldenstandes, wobei 2009 keine Kredite aufgenommen wurden. «Mit Glück schaffen wir das auch in diesem Jahr», hofft Schweikart auf schnelle Auszahlung der Zuschüsse.

Friedhofsgebühr soll steigen

Zu den Maßnahmen gehören der Ausbau der maroden Elbseestraße, der Elbsee-Rundweg, der neue Trinkwasserbrunnen, die Rathaussanierung und ein Mehrzweckfahrzeug der Feuerwehr. Bei den sogenannten kostenrechnenden Einrichtungen Wasser und Abwasser liegen nahezu Deckungen vor, sagte Kämmerin Unger. Lediglich die Friedhofsgebühren weisen zurzeit mit 44 Prozent eine «Unterdeckung» auf. Schweikart kündigte daher eine «dringend notwendige Erhöhung» an. Beim Kindergarten entstand der Gemeinde ein Defizit von 114000 Euro, das entspricht 1816 Euro je Kind.

Seit vielen Jahren ist laut Bürgermeister Schweikart der Hochwasserschutz an der Kirnach «das Thema Nummer eins». Hierzu wurden inzwischen die Vermessungen abgeschlossen, und das erforderliche Gewässerentwicklungskonzept befinde sich «in der Endphase». Derzeit werde der Vorschlag für die Renaturierung und den Hochwasserschutz erarbeitet, der sodann mit den Anliegern und dem Wasserwirtschaftsamt abgesprochen wird. Daraufhin erfolge die Vorlage einer gemeinsamen Entwurfsplanung.

Vieles unter einem Dach

Im kommenden Jahr soll die Bücherei in das alte Sparkassenhaus verlagert werden. Die Gemeinde kaufte das Gebäude und will es 2011 renovieren. Angedacht sind ferner ein Seniorentreff, ein Jugendzentrum und ein Raum für Kleinkindergruppen. Hier soll auch die Heimat des Theatervereins mit einem Veranstaltungsraum und einer kleinen Bühne entstehen.

2011 soll auch der neue Hochbehälter geplant und gebaut werden. Rund 600000 Euro müsse die Kommune dafür in die Hand nehmen, informierte Schweikart.

Nachdem zum künftigen Wohnungsbau bereits Anfragen vorliegen, suche die Gemeinde ein entsprechendes Grundstück, gab Schweikart bekannt. Auf den Ausbau der Friesenrieder Straße durch den Landkreis hoffe er im nächsten Jahr. Dabei erfolgten dann die Sanierungen der Kanäle in dieser Straße und «Am Katzenberg». Zur möglichen Sanierung der ehemaligen Hausmülldeponie beim alten Sportplatz meinte Schweikart: «Wir lassen uns überraschen, was da rauskommt».

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