Wünsche
Eine Lanze für die Bildende Kunst

Rund 30 Künstler aus der Umgebung kamen ins Malura-Museum nach Oberdießen und bilanzierten: Wie viel Kunst wird in und um Landsberg sichtbar? Wie wohl fühlen sich die Künstler? Welche Wünsche stehen an?

Rund drei Stunden beschäftigte sich der Kreis, den die Inhaber des Museums, Andrew und Elke Malura, Dr. Thomas Goppel und Altbürgermeisterin Monika Groner ins Museum gebeten hatten, mit diesem Thema. Aus Sicht der Künstler steht fest: Landsberg habe viel zu bieten, aber noch ebenso viel in Angriff zu nehmen, damit die Bildende Kunst mehr heimische Ausstrahlungs- und Anziehungskraft gewinnt. Deshalb wurden gleich weitere Zusammenkünfte vereinbart.

Die Ergebnisse

l Die Künstler wünschen sich eine Säulenhalle, die allen, die mit künstlerischen Antworten auf unsere Zeit und ihre Herausforderungen antworten, zu akzeptablen Konditionen offen steht.

l Möglichkeiten, um Bilder und Exponate, die übers Jahr entstehen, auszustellen, soll es künftig auch an anderen und attraktiven Plätzen im Fünfseenland geben.

Bei der Umsetzung der Ganztages-Betreuungspläne an Schulen wollen die Künstler einsteigen, Unterricht halten, Zeit für Kunstdefinition haben und Gelegenheit, den Nachwuchs zu Kreativität anzuregen.

Die Künstler vermissen öffentliches Engagement, wenn es darum geht, Qualität und Schaffenskraft im Landkreis zu entdecken, zu erschließen und zu vertretbaren Konditionen zu präsentieren. (bz)

Mitmachen Kunstschaffende, die aktiv einsteigen wollen, können sich unter museum@malura.info oder thomas.goppel@t-online.de melden.

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

© Allgäuer Zeitungsverlag GmbH / rta.design GmbH

Powered by PEIQ