Eine böse Überraschung am Tag der Hochzeit

Von Andreas Kreyer Scheidegg Einen großen Erfolg konnte der Westallgäuer Heimat- und Theaterverein Scheidegg bei der Premiere des neuen Stückes 'Und keiner will der Vater sein' verbuchen. Ein voll besetzter Kurhaussaal und häufiger Szenenapplaus belohnten die Bühnenakteure für ihre vorausgegangene intensive Probenarbeit.

Heitere Passagen, pointenreiche Dialoge und die gute Rollenbesetzung sorgten dafür, dass aus der Premiere ein vergnüglicher Theaterabend wurde.

Die Handlung: Im Hause Stricker steht die Hochzeit der ältesten Tochter Heidi unmittelbar bevor. Das Brautkleid wird noch schnell genäht. Während die Familie Stricker auf die Ankunft des Bräutigams wartet, entdeckt die Schwester der Braut Andrea vor der Haustüre ein Baby. Wer ist wohl der Vater?, fragt sich die Hochzeitsgesellschaft.

Die Mutter der Braut Lore Sticker bemerkt eine Ähnlichkeit des Kindes mit ihrem Ehemann Anton Stricker. Inzwischen findet sich auch der Bräutigam Frank Wollner mit seinen Eltern bei den Strickers ein. Auch Elisa Wollner verdächtigt ihren Gatten, der Kindsvater zu sein. Doch auch der Bräutigam scheint in Frage zu kommen. Selbst der Opa steht unter Verdacht. Somit droht die Hochzeit ins Wasser zu fallen.

Ausgezeichnet verkörpert Franz Sinz, der auch die Spielleitung innehat, den Großvater der Braut. Die Rolle der Braut Heidi ist Anita Höß geradezu auf den Leib geschneidert. Perfekt spielt Ambros Häring den Brautvater, der von seiner Ehefrau Lore, bestens gespielt von Anita Bussolon, in arge Bedrängnis gebracht wird. Ihre Bühnenerfahrung konnte Gudrun Kauf als mondäne Hühnerhofbesitzerin und Mutter des Bräutigams voll zur Geltung bringen. Ebenso Bernhard Specht, der nach längerer Theaterpause mitwirkte und sehr glaubhaft Heinz Wallner darstellte. Überzeugend auch Markus Boch in der Rolle des Bräutigams.

Bravourös spielte Benjamin Konrad den Polizeibeamten namens Angst. Als sehr rollensicher erwies sich Janine Konrad, die als jüngere Schwester der Braut zum ersten Mal auf der Bühne stand. Im dritten Akt sorgte gekonnt Bettina Flachs für eine Überraschung. Als Souffleusen wirkten Stephanie Schütz und Theresia Drechsler.

i Das Theaterstück wird am Pfingstmontag, 28. Mai, um 20 Uhr im Kurhaus Scheidegg erneut aufgeführt. Im Laufe des Jahres sind noch sechs weitere Aufführungen geplant.

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