Memmingen
Ein zusätzlicher Zaun solls richten

«Ein sehr schönes Stadion, eine tolle Anlage» erkannte der für die technische Sicherheit zuständige Vertreter des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) gestern bei einem Besichtigungstermin. Die Memminger Arena muss freilich nachgerüstet werden, wenn der FC Memmingen in die Regionalliga aufsteigen sollte. Allerdings will sich der DFB auf «Mindestanforderungen» beschränken. Die Kosten, die auf die Stadt zukämen, wurden auf rund 80000 Euro taxiert.

Die für die Regionalliga erforderlichen Standards wären in Memmingen voraussichtlich mit einem Investitionsaufwand zu verwirklichen, der «nicht im sechsstelligen Bereich» liegen dürfte. Dies war der allgemeine Tenor, als gestern Gerhard Kißlinger, beim DFB im Generalsekretariat Prävention und Sicherheit zuständiger Diplom-Ingenieur, mit Vertretern des FC Memmingen, der Stadt und der für die Sicherheit Verantwortlichen einen Rundgang unternahm, um mögliche Schwachstellen und den Verbesserungsbedarf zu ermitteln.

Hauptsächlich geht es um eine zusätzliche Einfriedung, insbesondere um einen 2,20 Meter hohen Zaun im Innenbereich, der die Stehplatzränge von den Nebenplätzen abtrennen müsste.

Auch ist für die jeweiligen Gästeteams ein separater Fan-Bereich abzugrenzen und auszuweisen, mit eigener Toilettenanlage und Kiosk sowie einem eigenen, direkteren Zugang für den Mannschaftsbus und zusätzlichen Parkmöglichkeiten für die Schiedsrichter.

Nachdem man «zweimal hintereinander» eine Lizenzierung für die Regionalliga aus finanziellen Gründen ausgeschlagen hatte, will der FCM um seinen Vorsitzenden Armin Buchmann diesmal den Aufstieg realisieren - auch deshalb, weil man nicht mehr mit so hohen Investitionen rechnen muss, wie das in früheren Jahren noch der Fall gewesen wäre. Die zusätzlichen Anforderungen im Fall eines Aufstiegs reduzieren sich laut DFB-Mann Kißlinger «fast auf eine Zaunanlage».

«Werbeeffekt für die Stadt»

Sollte der FC Memmingen eines nicht zu fernen Tages in der Regionalliga spielen, brächte das für die Stadt nach Einschätzung Gerhard Kißlingers einen «Werbeeffekt, den man nicht unterschätzen darf».

Wie Architekt Professor Dieter Schwarz, der das Stadion entworfen hatte, zeigten sich auch die aktuellen Vertreter des Memminger Stadtrates wie Fritz Such (CSU) und Fraktionsvorsitzender Werner Häring (SPD) durchaus angetan von dem reduzierten Anforderungsprofil. Sportreferent Such versprach jedenfalls schon mal: «Wir wollen weiterhin eine Sportstadt sein.»

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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